Unlösbar? Neues Zuleitungskabel für Röwac KGL 335-Elektrode.

  • Hallo allerseits,

    ich wollte meinem Schweißgerät nur schnell ein neues Zuleitungskabel spendieren.

    Also flott in die Bedienungsanleitung geschaut und eine neues Kabel kaufen - so dachte ich.


    Aber beim Blick in die Bedienungsanleitung kam ich mächtig ins grübeln.


    In der Bedienungsanleitung wird der Primärhöchststrom mit maximal 29A angegeben.

    Der Zuleitungsquerschnitt wird jedoch nur mit 4x1,5mm2 und die Netzabsicherung mit 16A angegeben.


    Ich bin kein Elektriker und die Schulzeit ist auch schon lange her, aber wie passt das zusammen?


    Grüße

  • Also flott in die Bedienungsanleitung geschaut und eine neues Kabel kaufen - so dachte ich.

    Hast richtig gedacht. Der Höchststrom ist der Einschaltstrom vom Trafo. Dieser ist sehr kurz und macht der Leitung nichts aus. Höchstens der Leitungsschutzschalter könnte fallen.

    Beim Schweißen ist der Strom nicht so hoch.

    Bei einem Aussenleiterstrom von 16A nimmt das Schweißgerät 400V*16A*1.73 = 11.072kVA auf.

    Bei einem Aussenleiterstrom von 29A wären das 400V*29A*1.73=20.068kVA. Das wäre schon ein kleiner Schmelzofen. Ausserdem ist die Anschlußleitung nicht lang - ca. 5Meter.

    Passieren tut mit einer 5*1.5mm2 Anschlußleitung nichts. Eine 5*2.5mm2 Leitung passt optisch

    zu der Größe des Schweißgerätes besser dazu :). Welchen Querschnitt hat das alte Anschlusskabel? Welche Leistung steht auf dem Typenschild vom Schweißgerät darauf?

  • Schwer ist das Teil ja fast wie ein Schmelzofen.

    Alle technische Daten siehe Anlage.

    Das montierte Anschlusskabel mit 32A Stecker ist 12m lang, hat 12mm Außendurchmesser, mit der Beschriftung: X Kabelmetal X <VDE> <HAR> 07RN +S+S+S, hat 5-Adern (eine Ader ist innerhalb des Gerätes nicht angeschlossen, laut technischen Daten - siehe Anlage - "braucht" das Gerät wohl nur 4 Adern). Ich schätze jede Ader hat 2,5mm². Das ursprüngliche 4-Adrige Kabel wurde wohl schon mal durch ein 5-Adriges Kabel ersetzt.


    Ich wollte eigentlich 15m 5x2,5mm² nehmen.

    Kann das zu Problemen führen?

    Wie verhält es sich überhaupt mit der 4 und 5 Adern Geschichte?

  • Hallo,

    also wenn du das "Anschlusskabel" auf die max. abrufbare Schweißleistung von 330A MIG/MAG

    und 300A Elektroden auslegen willst, dann musst du ein Anschlußkabel (max. 5 Meter)

    mit einem Querschnitt von mind. 5*4mm2 verwenden. Bei einer Länge von 15 Metern ist das kein Anschlusskabel, sondern schon ein Verlängerungskabel. Da müsste dann ein Querschnitt

    von 5*6mm2. Als Leitungschutzschalter muss bei max. Leistung ein C32A verwendet werden.

    Die Leitung zur CEE Steckdose muss als YM 5*10mm2 ausgeführt werden.

    Die Angabe in den technischen Daten, mit 5*1.5mm2 und einem LS von C16A stimmt sicher nicht. Wenn man die Leistung nicht benötigt - ich habe ein Hermann MIG/MAG HERMAG 420 herumstehen. Das ist mit einem Anschlusskabel von 4*6mm2 und einem CEE 32 Stecker ausgestattet. Ich habe dann ein Adapterkabel von 5*2.5mm2 mit CEE16 Stecker dran gemacht.

    Funktiert mit C16A LS problemlos. Ich schweisse aber auch nie mit 420A, sondern mit max.

    von 150A.

    Zu 4 polig und 5 polig:

    Wenn man es fachgerecht macht, darf der Neutralleiter (blau) nicht als Aussenleiter verwendet werden. Es gibt zwar 4 polige Kabel ohne Neutralleiter, sind aber in den Baumärkten selten zu bekommen. Man nimmt dann 5 polige Kabel und lässt den Neutralleiter frei.


    Gruß

  • Hallo kleinermuk,

    erstmal vielen, vielen Dank, dass Du Dich meiner Sache so annimmst!

    Meinst Du Röwac hat in seine Bedienungsanleitung und Ersatzteil-Liste damals (ich glaube da wurde Qualität noch etwas größer geschrieben) so einen gravierenden (sicherheitsrelevanten) Fehler gebastelt?

    Ich glaube Röwac hat das Gerät damals nicht für den Hobbygelegenheitsbastler gebaut der einmal im Jahr eine Kuchengabel heftet, sondern für Profis die 24h am Tag fette Bleche schweißen.

    Meinst Du der 1,5er Draht wäre dann schnell ein Klumpen?

    Meine 32A Garagensteckdose ist mit 3 fetten Schraubsicherungen abgesichert.

    Ich möchte gerne ca. 15 entfernt von diese Steckdose schweißen und mich ungern mit der Kabelauswahl schon auf einen maximalen Schweißstrom begrenzen.

    Auf der noch originalen Kabeleinführung am Gerät steht "Pg 13,5" (damit ist wohl der maximal mögliche Kabel-Außendurchmesser gemeint - so groß ist jedenfalls das Loch in der Kabeleinführung).

    Da würde ein Kabel 5*4mm² gar nicht durch passen. Oder?

    Meinst Du Röwac hat nicht nur seine Anleitung falsch, sondern auch das Loch für die Kabeleinführung zu klein gemacht?


    Oder würde ein 4*4mm² durch ein 13,5mm Loch passen?

    Dann könnte ich 5m Kabel, 4*4mm² mit 32A Stecker (Neutralleiter blau frei lassen) an das Gerät bauen und 20m, oder sogar 30m Verlängerungskabel 5*6mm², mit 32A Stecker und 32A Dose bei Bedarf dazwischen schalten.


    Grüße

  • Meinst Du Röwac hat in seine Bedienungsanleitung und Ersatzteil-Liste damals (ich glaube da wurde Qualität noch etwas größer geschrieben) so einen gravierenden (sicherheitsrelevanten) Fehler gebastelt?

    Ich glaube Röwac hat das Gerät damals nicht für den Hobbygelegenheitsbastler gebaut der einmal im Jahr eine Kuchengabel heftet, sondern für Profis die 24h am Tag fette Bleche schweißen.

    Meinst Du der 1,5er Draht wäre dann schnell ein Klumpen?Was

    Welches Anschlusskabel da ursprünglich von Röwac angebracht wurde, weiß ich nicht.

    Was ich mit 100% Sicherheit sagen kann, dass man mit einer Leitungssicherung von 16A auf höchster Stufe nicht lang schweißen würde Bei einem Strom von ca. 27-28A ist das eine Überlastung des 1.75 fachen Nennstromes. Da schaltet ein 16A LS zwischen 40 Sekunden und 5 Minuten ab.

    Ver wie schon erwähnt, ist dies die Betrachtungsweise bei Maximalleistung. Aber wie du selbst schreibst, ist das ja ein Industriegerät, welches in diesem Leistungsbereich über einen längeren Zeitraum kommen kann. Als Anschlussstecker ist auch ein 32A CEE Stecker verbaut. Wenn 16A ausreichen würden, dann brauche ich keinen 32A CEE Stecker , sondern einen 16A Stecker.

    Aber du kannst es ja ausprobieren. Schalte 16A LS dazwischen, und schalte das Schweißgerät auf die höchste Spannungsstufe. Zu 99% kommst du gar nicht zum Schweißen, da der Einschaltstrom des Trafos so hoch ist, das der LS sofort abschaltet. Und ich kann nur sagen, wie ich es machen würde.

    Ich würde ein 15 Meter Baustellenkabel (oder Gummikabel) 5*4mm2 (4 adriges bekomme ich nicht) inkl. einer M20 Anbauverschraubung kaufen. Das Durchgangsloch bohre ich auf. Auf diese Kabel

    montiere ich einen 32A CEE Stecker- Fertig. Aber abbrennen wird ein 2.5mm2 Querschnitt  auch nicht.

    Schweißt du sehr oft mit 330A Schweißstrom ?

    Folie3.JPGFolie2.JPG



    Gruß

  • Sicherheitsbedenken brauchst du keine zu haben, solange du ein 5x1,5mm2 Kabel nicht mit mehr als 16A absicherst und ein 5x4mm2 Kabel nicht mit mehr als 32A. Das haben auch die Verlängerungskabel aus den Baumarkt, die jeden Tag zigtausendfach eingesetzt werden.

    Bei knapp 30A wird das 1,5mm2 kabel zwar gut warm die Sicherung wird aber auslösen, bevor das Kabel verschmort.

    Eher ist das Problem, dass du etwas Leistung auf der "Strecke" lässt, das kann man sich vorstellen wie einen dünnen Gartenschlauch. Je länger der ist, desto weniger Druck (= Spannung) kommt bei gleichem Durchfluss (Strom) am Ende an.

    Hast du 15m 1,5mm2 Kabel verlierst du bei 29A etwa 10V auf der Strecke. Die 15m Kabel verheizen dann etwa 500W.

    Nimmst du stattdessen 15m 4mm2 Kabel, verlierst du nur ca. 3,7V und das Kabel verheizt nur ca. 180W.

    Mehr als würde ich nicht nehmen, da die Kabel ja auch schwerer und steifer werden.

  • Zur Veranschaulichung hab mal ein Foto des Anschlusses im Schweißgerät gemacht.

    links - Anschlusskabel - grün/gelb: rechts - Schweißgerät grün/gelb

    links- Anschlusskabel - blau: rechts - Schweißgerät nicht belegt

    links - Anschlusskabel - schwarz: rechts - Schweißgerät schwarz

    links - Anschlusskabel - braun: rechts - Schweißgerät schwarz

    links - Anschlusskabel schwarz: rechts - Schweißgerät schwarz (diese Lüsterklemme wurde durch die oben im Bild ersetzt, weil eine Schraube mal lose war und die Klemme deshalb verschmort ist)


    In die originale Röwac Lüsterklemme im Schweißgerät bekomme ich wohl keine 4mm² Ader hinein.


    @ kleinermuk,

    nein, ich möchte mir die Option 335A schweißen zu können aber offen lassen. Meinst Du wirklich Röwac hat hier großen Mist gebaut, weil 4*1,5 für dieses Schweißgerät zu weinig sind?


    @ Allesmasiv,

    Du meinst ich könnte mit einem Kabel 4*1,5mm² auch 335A (siehe Anlage) schweißen?

    Habe ich Dich da richtig verstanden?

  • Meinst Du wirklich Röwac hat hier großen Mist gebaut, weil 4*1,5 für dieses Schweißgerät zu weinig sind?

    1) Das Schweißgerät dürfte ja ca. 30-40 Jahre alt sein. Man weiß ja nicht, wie es damals ausgeliefert wurde. Oft wird an solchen Gerätschaften auch schon mal repariert. Und damals gab es auch schon

    Druck- und Satzfehler.

    2) Die Vorschriften haben sich in diesem Zeitraum auch verändert. Z.B., zu dieser Zeit hat man einen

    Leiterquerschnitt von 1.5mm2 mit 16A absichern dürfen. Heute darf der gleiche Querschnitt nur mit 13A abgesichert werden.

    3) Mir steht es auch nicht zu, über "Mist" und "Nicht-Mist" zu urteilen.

    4) Ich versuche hier mit Daten und Fakten zu argumentieren und werfe nicht einfach irgendwelche

    Zahlen ins Forum (z.B. wie kommt man überhaupt auf die 19kVA?). Was ich nicht machen kann ist, ich kann nicht immer die Grundlagen der Elektrotechnik mittels Zeichnungen/Tabellen vollständig mitliefern. Ich weiß auch nicht, ob meine Darstellungen vom Gegenüber auch verstanden werden, wenn dieser nicht vom Fach ist. Und sie müssen ja auch nicht immer stimmen:)

    5) Im Grunde kann jeder machen was er will. Wenn jemand zu mir kommen würde um an diesem

    Gerät ein 15 Meter Anschlusskabel zu erneuern/anzubringen, dann schaue ich auf das Typenschild,

    und wenn ich da von 19kVA lese, dann bekommt das Gerät von mir eine 5*4mm2 Leitung mit einem

    32A CEE Stecker montiert. Und alles was nicht passt (Durchführung, Anschlußklemmen), wird passend gemacht. Wenn dieser Jemand sagt, er möchte aber ein 15 Meter Anschlusskabel mit einem Querschnitt von 1.5mm2 haben, dann bekommt dieser die Antwort von mir ...kannst gerne haben, aber nicht von mir:). Und nochmal, abschmoren wird ein 5.2.5mm2 auch nicht, aber fachgerecht

    ist dieses aus meiner Sicht nicht. Und es gibt auch technische Daten für einen 32A CEE Stecker.
    In diesen steht, dass der Mindestquerschnitt des Anschlusskabels mit Adernhülse 2.5mm2 sein muss

    und größte Querschnitt 6mm2 inkl. Adernhülse sein darf.

    6) Und als Vergleich hab ich ein Vergleichsgerät mit 350A mit auf das Bild genommen. Und bei den technischen Daten steht schwarz auf weiß, dass es mit einem LS 32A träge abzusichern ist.

    Und das hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Anschlusskabel mit 4mm2 .

    7) Und die Gesetze der Elektrotechnik, die in den 70er Jahren aktuell waren, sind auch heute noch gültig.


    Folie5.JPGFolie4.JPGFolie6.JPG

  • Die Klemme würde ich entfernen, ich habe mal einen Dosenbrand gesehen, bei dem sich nach Jahren eine dieser Schraubklemmen gelockert hatte. Seit dem kann ich die Teile nicht mehr leiden. Die vordeste Klemme ist offensichtlich bereits abgebrannt.

    Ich behaupte mal, theoretisch ist es schon möglich mit einer 1,5mm2 Verkabelung den vollen Schweißstrom zu nutzen, solange du das Gerät an einer mit 16A abgesicherten Dose betreibst (das bedeutet auch einen 16A Stecker zu verwenden).

    Die Frage ist eher ob es Sinn macht.

    Vorteile hast du durch das 1,5mm2 Kabel keine, außer dass du dir vielleicht 15€ gespart hast.

    Wie aus den Diagrammen von Kleinermuk abzulesen bräuchtest du dafür einerseits mindestens eine 16A C Sicherung, da es sonst beim Einschalten vielleicht nicht jedes mal, aber zwischendurch immer wieder, die Sicherung wirft. Andererseits kannst du dann nur relativ kurz mit 335A schweißen, bevor eben diese Sicherung fliegt.

    Unbedingt zu vermeiden ist die Kombination aus 1,5mm2 Kabel und 32A Absicherung, damit kann es gefährlich werden.

    Willst du also wieder einen 32A Stecker an das Gerät machen, würde ich ebenfalls auf ein 4mm2 Kabel setzen, auf keinen Fall aber weniger als 2,5mm2.



    kleinermuk

    Die 19,5KVA sind aus dem verlinkten Datenblatt entnommen worden und ergeben sich wohl aus dem angegebenen Nennstrom noch mit 380V Spannung. Mit den heutigen 400V ergenen sich dann mehr als 20KVA.


    Ich habe leider keinen Zugriff zu den vollständigen Normen, war aber bis jetzt der Meinung, dass Verlägerungskabel bis 5x1,5mm2 auch nach aktuellen Vorschriften für eine 16A Absicherung zulässig sind, zumal das auch ein üblicher Querschnitt ist, in dem vorkonfekionierte Verlängerungskabel mit 16A CEE Stecker verkauft werden.

    Bei in der Wand verlegten Leitungen ist es komplizierter, da hier die Anzahl parallel verlegter Leitungen, die Leitungsläge, und die Verlegeart auch eine Rolle spielen.

    Auszug aus der aktuell gültigen VDE Norm

  • war aber bis jetzt der Meinung, dass Verlägerungskabel bis 5x1,5mm2 auch nach aktuellen Vorschriften für eine 16A Absicherung zulässig sind, zumal das auch ein üblicher Querschnitt ist, in dem vorkonfekionierte Verlängerungskabel mit 16A CEE Stecker verkauft werden.

    Ja das ist aus meiner Sicht auch richtig und kein Problem.


    Aber wenn ich den Text vom TE richtig verstanden hat, hängt das Schweißgerät an einer 32A Steckdose

    mit einer fetten Sicherung davor. Vielleicht kann uns der TE noch sagen, welche Amperezahl

    die Sicherungen haben. Das könnten von 25A bis 35A Sicherungen sein. Ohne besseres Wissen, eine 16A Sicherung schließe ich aus. Bei meinem Hermag MIG 420, das 21 Stufen hat, konnte ich mit einem

    C16A bis ca. Stufe 13-14 Schweißen. Habe ich die Stufe 21 eingestellt und die Brennertaste gedrückt,

    dann ist der LS geflogen.


    Gruß

  • Danke für Eure ausführlichen, fachlichen Erklärungen. Mit guten Argumenten bin ich immer zu überzeugen. ;)


    Das Baujahr habe ich nirgends gefunden, aber 30-40 Jahre kann das Teil gut alt sein. Altes muss ja nicht immer schlecht sein.


    Die Adern des Anschlusskabels (vielleicht 2,5mm² ?) sind schwächer als die Adern im Gerät (vielleicht 4mm² ?). Adernhülsen sind überall drauf.


    Für eine Klemmanschlußsystem-Empfehlung wäre ich Euch sehr dankbar. Wenn, dann mache ich es nun auch alles richtig schick.


    Die „fetten Sicherungen“ sind drei kleine Schraubsicherungen 25A. :( Aber das Garagen-Einspeisekabel ist wirklich ein fetter Tampen. Wenn es aus Eurer Sicht sinnvoll ist, kann ich das bestimmt unproblematisch auf 35A umrüsten lassen. :) Da gehe ich aber nicht alleine dran! Das ist mir zu heiß! Das würde ich von einem Elektriker machen lassen.


    Geplante Variante


    Ein 10m TITANEX-Kabel (siehe Anlage) kann ich als 4*4mm² bekommen. Das würde sogar gerade so durch die vorhandene Kabeldurchführung passen. Daran würde ich einen 32A Stecker montieren („blauen Anschluss“ frei lassen).


    Für von meiner Garagensteckdose weiter entfernte Schweißarbeiten würde ich ein 30m Verlängerungskabel 5*6mm² (das hab ich sowieso da) dazwischen schalten.


    Findet diese Variante Eure fachliche Zustimmung?


    Grüße

    Dateien

    • Titanex_1.png

      (280,57 kB, 5 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Titanex_2.png

      (205,02 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Die Adern des Anschlusskabels (vielleicht 2,5mm² ?) sind schwächer als die Adern im Gerät (vielleicht 4mm² ?)

    Jawohl, 4mm2 passen wieder in meine Elektrowelt:):). Warum jemals in diesem Dokument etwas von 1.5mm2 und 16A stehen, wird für mich immer ein Rätsel bleiben. Eines kann ich zu 100% ausschließen - ein Copy-Paste Fehler kann es nicht sein:).


    Die 25A Sicherung würde ich belassen. Hat ja bis jetzt keine Probleme gemacht, und wird in der Zunkunft auch keine Probleme machen.


    Das würde sogar gerade so durch die vorhandene Kabeldurchführung passen.

    Durch die PG13.5 wird man das Kabel schwer "durchquetschen" können. Aber man kann es probieren (mit Spüli oder Vaselin) . Optimal für das Kabel (AD=15mm) ist eine PG21 Verschraubung.


    Und den Rest würde ich genau so machen, wie du beschrieben hast. Bei den Klemmen

    kann man sich die Varianten aussuchen. Kosten bei beide Varianten ca. 5€.

    Material bekommt man meistens vor Ort. Die Nummern sind die vom großen Kaufhaus.


    Folie8.JPGFolie9.JPGFolie6.JPG

  • Man, dass ist ja bei Dir wie im Schlaraffenland. Alles purzelt Mundgerecht heran. a020.gif

    Die alte Kabeldurchführung gefällt mir optisch eigentlich besser. Von außen schön flach und von innen einfach eine Kunststoffschraube um das Kabel fest zu klemmen.

    Aber wenn Spüli und WD40 nicht helfen gibt es eine neue Kabeldurchführung.

    Oder sind die neuen Kabeldurchführungen in jedem Fall besser?


    Wie kann ich den genauen Querschnitt der geräteinternen Anschlusskabel ermitteln?

    Ich würde gerne einen Beitrag leisten um Dein, durch die technischen Röwacdaten zerrüttetes, Elektroweltbild wieder komplett auf Linie zu bringen. ;)


    Ist das "normale" Gummikabel (kostet ja nur die Hälfte) genauso "gebrauchstauglich" wie das Titanex-Kabel?


    So jetzt mach ich mal ein Schienenfoto. Lüsterklemmen will ich nämlich nun nicht mehr! Und Du bist "schuld"! ;)

    Stunden später...

    Die freie Schienenlänge beträgt 33mm (siehe Anlage). Sollte passen. Oder?

    Schienenlaenge_autoscaled.jpg

    Rechts neben der Schiene sind zwei Löcher. Kann man da eine zusätzliche kurze Hutschiene (254253309875 passt die? Also ich meine jetzt nicht die Länge.;)) anschrauben? Dann wäre genug Baufreiheit für die Montage vorhanden.

    Wenn ich mir die beiden Kabelenden jetzt ohne Lüsterklemme auf dem Foto aber so anschaue, fällt mir sofort wieder Dein Elektroweltbild ein. :( Können das wirklich 2,5mm² und 4mm² sein? Einen großen Unterschied sehe ich da nicht.


    Grüße

  • Kann man da eine zusätzliche kurze Hutschiene (254253309875 passt die?

    Ja die passt. Die kannst du daneben befestigen. Die Löcher sind schon gebohrt.

    Am Bild kann man den Querschnitt nicht erkennen. Aber spätestens, wenn du das Kabel hast,

    kannst du vergleichen. Das Kabel im Kaufhaus kann man bedenkenlos verwenden.


    Gruß

  • Wie kann ich den genauen Querschnitt der geräteinternen Anschlusskabel ermitteln?

    Ich würde einen Messschieber nehmen. Die abisolierten Kabelenden hast du doch eh schon rausgezogen, da musst du doch nur den Kupferdurchmesser an einer nicht plattgedrückten Stelle messen, die Hälfte davon quadrieren und *3,14 rechnen ;-)

    Kippt der Bauer Milch in den Tank, wird der Trecker sterbenskrank.

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