Iskra MIG MAG 160 Kotthaus Busch

      Iskra MIG MAG 160 Kotthaus Busch

      Hi.
      Habe ein Iskra 160 gekauft.

      Leider finde ich nicht viel in Google....

      Kann mir jemand sagen wer es herstellte und wie alt es ungefähr ist!
      Zudem ob es ein gutes Gerät ist oder doch nur vergleichbar mit Einhell...Güde usw...


      Ist es möglich mehr Leistung aus dem Gerät zu bekommen ?

      Mit 0.8er Draht brauche ich Stufe 6.....

      Zudem hat es beim mehrmaligen Klicken auf dem Schlauchpaket den Automat raus geworfen....
      Beim schweißen war dann wieder alles i.O.
      Verbaut ist ein L16A Automat....
      Evtl gegen einen C16 austauschen ?


      Im Anhang ein paar Bilder


      Danke
      Files
      Hallo,
      1) Iskravar ist eine slowenische Firma. Die produziert auch heute noch Schweißgeräte - schauen halt ein wenig anders aus.
      2) Nein, mehr Schweißleistung kann man nicht aus dem Schweißgerät heraus holen.
      3) Ein Leitungsschutzschalter von C16 ist immer von Vorteil.
      4) Schaut eh recht gut aus. Was nicht so prickelnd ist, ist die Glättungsdrossel auf dem Bild. Die schaut auf dem Bild ein wenig abgebrannt aus.
      Aber dass Bild kann auch täuschen, aber die Wicklungen sind da ein wenig schwarz.

      Folie1.JPG

      Gruss

      kleinermuk wrote:

      Hallo,
      1) Iskravar ist eine slowenische Firma. Die produziert auch heute noch Schweißgeräte - schauen halt ein wenig anders aus.
      2) Nein, mehr Schweißleistung kann man nicht aus dem Schweißgerät heraus holen.
      3) Ein Leitungsschutzschalter von C16 ist immer von Vorteil.
      4) Schaut eh recht gut aus. Was nicht so prickelnd ist, ist die Glättungsdrossel auf dem Bild. Die schaut auf dem Bild ein wenig abgebrannt aus.
      Aber dass Bild kann auch täuschen, aber die Wicklungen sind da ein wenig schwarz.

      schweisserforum.de/index.php/A…693fb95138ed8837e5165fd5f

      Gruss



      Hi.
      Okay dann evtl auf dünneren Draht umsteigen (0.6er) oder weniger Drahtvorschub und langsamer Schweissen???

      Wie meinst es sieht noch gut aus?
      Habe es Privat gekauft.... mir gings drum das ich ein bezahlbares nicht Baumarkt Gerät bekomme

      In Welcher Klasse schweisst das Gerät bzw die Firma ?

      Warum stehen zwei Hersteller auf den Gerät Iskra und Kotthaus Busch ?


      Habe schon einen K16A Automat bestellt.... ich hoffe es wird besser....


      Momentan Schweisse ich mit einem Co2 Feuerlöscher.... was für Nachteile hat esausse das es mehr spritzt!

      Danke viele Grüße
      Das solltest du unbedingt bleiben lassen!!!

      CO2-Löscher haben ein Tauchrohr, durch das das flüssige CO2 nach oben steigt und dann im Schneerohr zu gasförmigem und festem CO2 wird. Wenn du da einen Druckminderer anschließt, dann wird der Druckminderer unter Umständen mit flüssigem CO2 geflutet. In dem Moment, wo beim Öffnen des Flaschenventils das flüssige CO2 aus dem Ventil in den noch leeren Druckminderer strömt, entspannt es sich und bildet gasförmiges CO2 und Trockeneis, der Druckminderer wird kalt. Dann kommt flüssiges CO2 nach und flutet den kalten Druckminderer. Wenn sich der Druckminderer jetzt wieder erwärmt, kann er durch die Ausdehnung des flüssigen CO2 hydraulisch gesprengt werden.

      Bitte investiere die paar Euro und besorge dir eine vernünftige CO2-Flasche!
      Also ist anständig gebaut Kupfer Wicklungen. Bei güde und Einhell sind die billigst Alu. Mal vorsichtig reinigen. Und evt Mal die Drossel durchmessen . Kontakte überprüfen. Evt kannst du die Drossel neu Tauchen ( tauchlack). Cool finde ich das da die Werte auf Drossel angegeben sind . 1mh ! Gibt diverse Firmen die die haben Niedermaier z.b
      Tipischer UR-BAYER
      Okay dann brauche ich ne Flasche..... hab das schonmal gesehn und dachte mir wegen dem geringen Druck ca 50bar nicht ganz so gefährlich....



      Okay das freut mich.... die Drossel ist der kleine Trafo wo etwas dunkel ist....? Einfach den Lack über die wicklung und den vorhandenen Lack?

      Wie messe ich die Durch ? Was für Werte muss sie haben ?


      Gereinigt hab ich das Gerät mit Druckluft aber kam kein Dreck raus....
      Hallo,
      wollte mit meinem Hinweis keine "Panik" auslösen. Wie schon erwähnt, kann man auf dem Bild den Zustand sehr schwer erkennen. Normalerweise werden solche Drosseln fast nie defekt.
      Wollte damit nur sagen, dass man einen genaueren Blick darauf werden sollte. Es gibt halt mehrer Farben vom Isolierlack. Man braucht ja nur vom Anschlußende die Isolierung ein wenig öffnen, dann sieht man ja
      darunter den Isolierlack. Wenn dieser die gleiche Farbe hat, dann ist alles in Ordnung mit der Drossel. Ausserdem ist die Oberfläche vom Isolierlack bei einer abgebrannten Wicklung eher rauh und nicht glatt.

      Folie6.JPG

      Gruss
      Macht euch nicht ins Hemd wegen der Drossel. Ich habe noch nie gehört oder gesehen, dass so eine Drossel kaputt geht.
      Was mich wundert: Der Trafo hat 3 Ausgänge. Einer davon geht nicht zum Gleichrichter, sondern als Minus zur Drossel. Ist das ein Mittenabgriff ?
      Wenn das Gerät zu wenig Leistung hat, könnten auch einzelne Dioden im Gleichrichter defekt sein.
      Mit einem Zangenamperemeter könnte man das herausfinden.

      Jürgi wrote:

      Macht euch nicht ins Hemd wegen der Drossel. Ich habe noch nie gehört oder gesehen, dass so eine Drossel kaputt geht.
      Was mich wundert: Der Trafo hat 3 Ausgänge. Einer davon geht nicht zum Gleichrichter, sondern als Minus zur Drossel. Ist das ein Mittenabgriff ?
      Wenn das Gerät zu wenig Leistung hat, könnten auch einzelne Dioden im Gleichrichter defekt sein.
      Mit einem Zangenamperemeter könnte man das herausfinden.



      Hi.
      Wo müsste ich das Zangenamperemeter anklemmen?
      Und was muss das Amperemeter anzeigen....




      Zur Drossel: werde es die nächsten Tage nochmals genauer ansehen.




      Zur Leistung: was müsste man tauschen um mehr Leistung zu bekommen ? Genügt ein größerer Trafo?

      Danke

      Viele Grüsse
      Moin,

      mit einem Ampèremeter kannst du nur etwas messen, wenn auch Strom fließt. Du müsstest also beim Schweißen messen. Die Zange kommt um jeweils eine der beiden Leitungen, die oben aus dem blauen Diodenpaket herauskommen. Der Meßwert ist egal, wichtig ist nur, dass das Ampèremeter nicht Null anzeigt. Zeigt es Null an, ist die jeweilige Diode Toast. Und nachdem du schon nicht weißt, wie ein Zangenampèremeter funktioniert, rate ich dir dringend davon ab, bei angeschlossenem oder sogar laufendem Gerät darin herumzumessen! Ist nicht böse gemeint, aber wenn man nicht so genau weiß, was man tut, ist das hochgefährlich. Da sind offene Verschraubungen zu sehen, die Netzspannung führen. Lieber Finger weg!

      Alternativ müsste man auch die Diodentestfunktion eines Multimeters nutzen können. Aber um das wirklich sagen zu können, verstehe ich zuwenig von den Eigenheiten und Eigenschaften solcher Dioden.

      An der Drossel sollte nichts kaputt sein, das passiert nur sehr selten. Entweder sie ist durchgebrannt, dann kommt gar kein Schweißstrom, oder sie hat einen Windungsschluß, dann verändert sich das Schweißverhalten etwas. Wie, ist nicht vorhersagbar, das hängt vom Übergangswiderstand des Windungsschlusses ab.

      An der Leistung des Gerätes kannst du nichts ändern. Da kann nicht mehr Leistung herauskommen, als du vorne reinsteckst. Eingangsseitig hast du laut Typenschild 220V bei 14,3A, also 3,1kVA. Damit ist das Netz schon fast am Ende, du siehst ja, dass die Sicherungen fliegen. Eine träge Sicherung kann die Einschaltströme besser wegstecken, aber viel mehr ist nicht drin. Sekundärseitig steht dort 160A bei 22V, was wahrscheinlich auch schon gelogen ist, denn das macht schon 3,5kVA, und das auch nur bei 25% Einschaltdauer. Bei 100% ED sind es nur noch 100A bei 19V (=1,9kVA), die drin sind, weil das Gerät sonst überlastet wird. Es hat seinen Grund, warum so viele einfache Geräte auf dem Markt nur bis 160A gehen, das ist einfach die Grenze bei einphasigem Hausstrom.

      Eine Möglichkeit wäre, mit Mischgas zu arbeiten. Mischgas braucht durch den niedrigeren CO2-Anteil etwas weniger Spannung im Lichtbogen. Damit könntest du eine Spannungsstufe heruntergehen und dir stünde etwas mehr Strom zur Verfügung, so dass der Draht besser abschmilzt. Dafür wird sich der gasgekühlte Brenner aber stärker erwärmen. Es bleibt also ein Drahtseilakt.

      Gruß,
      Thomas
      @BluesMan

      Danke für deinen langen Bericht....





      Nun ist die Frage ob ich Argon 4.6 verwenden kann ?

      Ich hab zur Auswahl Mischgas 18%

      Argon 4.6

      Und Co2


      Argon 4.6 hätte ich eine fast volle 20L Flasche....

      Wie verändert sich das Schweißbild?

      Ich möchte mit dem Gerät hauptsächlich am Kfz Schweissen.... Schweller....Auspuff etc...

      Mit Argon hat man doch einen geringeren Einbrannt?

      Wie kann ich dem gegenwirken...?

      Viele Grüsse
      Warum willst du denn unbedingt das Reinargon nehmen und nicht Mischgas? Letzteres ist doch bewährt und macht auch mehr Einbrand.
      Die 160A (und selbst wenn es am Ende nur 130A sein sollten) reichen für Auto auch lange aus - du musst dir dafür also auch keine Gedanken machen, wie du aus dem Schweißgerät mehr Saft rauswürgen kannst.
      Wir haben vor über 20 Jahren mal mit 130A eine gebrochene Frontladeranbaukonsole geschweißt, 25mm starkes Material und die Naht ungefähr 20cm lang. Hält auch bis heute und wurde sicherlich nicht geschont. Wenn eine Naht nicht hält, liegt das meistens nicht am Schweißgerät ;)
      Kippt der Bauer Milch in den Tank, wird der Trecker sterbenskrank.