Anpressdruck der Rollen an Schweisdraht? Elektra Beckum 160 / ET35

      Anpressdruck der Rollen an Schweisdraht? Elektra Beckum 160 / ET35

      Hallo,
      ich bin kein Schweiser, aber bin auf das tolle Forum gestoßen.
      Nun habe ich ein Elektra Beckup 160 / 35 ET Schutzgasschweißgerät.

      Was ich schon immer mal wissen wollte, wenn ich meinen 0,8er draht durch die Rollen des Motors lege habe ich oben einen Bügel bei dem ich den Pressdruck auf den Daraht mit einer Rändelmutter einstellen kann.
      Wie muss der den richtig eingestellt werden?

      Zudem hat mein Schweißgerät eine Dauer und Pulse Drehschalter. Für was braucht man diese und wie stellt man diese sinnvoll ein?

      Bin für jede Antwort dankbar.

      Gruß
      Wenn du vorne an der Gasdüse die Drahtelektrode zwischen Daumen und Zeigefinger ganz leicht abbremsen kannst und kein Draht mehr gefördert wird, ist der Anpressdruck zu gering. Wenn du mit voller Kraft zwischen Daumen und Zeigefinger den Draht überhaupt nicht anhalten kannst, ist der Anpressdruck zu stark. Wenn dir dann die Drahtelektrode am Stromkontaktrohr festbrennt wird immer weiter Draht gefördert und zwischen den Antriebsrollen bekommst du Drahtsalat :(
      Achte darauf das du die richtigen Antriebsrollen benutzt!!!
      Schönen Tag noch

      papadrellbo wrote:


      Zudem hat mein Schweißgerät eine Dauer und Pulse Drehschalter. Für was braucht man diese und wie stellt man diese sinnvoll ein?

      Zum Punktschweißen. Du stellst die Dauer ein und nach dieser Zeit schaltet das Gerät ab. Dann wird jeder Schweißpunkt exakt gleich. Die Dauer mußt da halt so einstellen, daß der Schweißpunkt so wird, wie Du ihn haben möchtest. Das ist z.B. für das Lochpunktschweißen vom Karosserieblechen sehr hilfreich. Einmal die optimalen Einstellungen für Leistung und Dauer ermitteln, dann werden alle Schweißpunkte perfekt (naja, hoffentlich). Man kanns auch zum Heften nehmen.