Neuer Helm

      Hiho zusammen,

      nach langer Abwesenheit mal wieder da. Bin übrigens immer noch sehr zufrieden mit meinem Stahlwerk.

      Was mich stört, vieleicht werd ich aber auch empfindlicher, mein Automatikhelm, seinerzeit auch bei Stahlwerk mitgekauft. Es ist so, das mir das ganze Schweißbett eigentlich zu hell ist, also schon fast blendet sodaß mir das schweißen halt schwerer fällt da ich kaum noch was erkenne. Mag natürlich auch möglich sein das der Helm aufgibt, wobei so ein bischen hatte ich das Problem schon von anfang an (gut, wa auch extrem billig der Helm). Ich schweiss eigentlich nur Schutzgas, Stahl 2-5mm.

      Ich hab die Möglichkeit zb von Gys den LCD Promax 9-13 oder LCD Expert 9-13 für unter 45€ netto zu bekommen oder den LCD SPACEVIEW 5-9 / 9-13 für unter 80€ (neu), kann aber zur Qualität nichts sagen. Wäre durchaus bereit für einen guten Helm 80-100 € hinzulegen.

      Würd mich über eine Beratung freuen.

      danke gruß

      Holger
      Hallo,
      also ich hab den günstigsten von speedglass - den 100v und bin super zufrieden.
      Den bekommst im Netz für rund 140€.
      Ich Schweiße pro Jahr ca. 1 Rolle 0,8mm und 1 Rolle 1,0mm (je 15kg Rolle) MAG.
      für mag ist der perfekt.
      Nutze ihn auch zum Wig schweißen.
      Dort aber erst ab rund 40 a, da er sonst nicht
      empfindlich genug ist.
      Für arbeiten mit weniger Strom Stärke habe ich einen ganz altmodischen Helm mit wechsel glas. so einer kostet rund 25€ Incl. Gläser von DIN8-12
      ich Schweiße auch nur privat, aber meine Augen sind mir einfach zu wichtig -
      Am Helm würde ich am wenigsten sparen.
      Gruß Sebastian
      @Suchend/Holger.

      Da ich den, oder die Helme von „Stahlwerk“ nicht kenne, die Frage, ob denn keine Einstellmöglichkeiten für Abblendstärke (heißt das so?) und Reaktionszeit gegeben sind.
      Wahrscheinlich nicht, sonst hättest Du wohl schon dran gedreht…

      Wenn ebend nicht, vergiss die Frage.

      Ansonsten der Tipp den neuen Helm mit genau diesen Merkmalen aussuchen und natürlich Betrieb ohne Batterie oder Akku, sondern mit Photovoltaikzelle.


      BW JePuneT33
      Die Vergleichsportale sind Mist. Die wollen nur Klicks und Links sammeln und daran Geld verdienen.
      Ich bin zufrieden mit meinem 3M Speedglas 100v
      Stahlwerk baut selber bestimmt keinen eigenen Helm. Der ist sicher nur gelabelt.
      Austauschbare Batterien sind doch kein Problem. Das ist mir lieber als eingelötete Batterien.
      Hallo,
      ich kenne auch nicht alle Schweißhelme dieser Welt, aber ganz ohne elektrischem Speicher in Form einer Batterie oder Akku geht es aus meiner Sicht nicht.
      Es gibt zwei Typen von Solar-Schweißhelmen:
      - Solarschirm mit Solarzellen und Backup-Batterie, wie der gängigen CR2032 Lithium Knopfzelle
      - Solarschirm mit Solarladezelle und Solarzellen und einem intergrierten Akku.

      Beide haben vor und Nachteile:

      Beim Schirm mit Backup-Batterie muss man diese von Zeit zu Zeit tauschen (je nach Gebrauch ca. 3-5 Jahre). Der Batteriespannung wird überwacht ( bei manchen Systemen gibt es einen Testknopf um den Zustand der Batterie zu testen ) und rechtzeitig optisch angzeigt. Da hat man dann auch noch genug Zeit (sind einige Wochen), um die Batterie zu tauschen.

      Bei den Schirmen mit Solarladezellen in Verbindung mit einem Akku entfällt das tauschen der Backup-Batterie. Der eingebaute Akku hält normalerweise auch recht lang. Dürften schon bis zu 9-10 Jahren sein. Der Nachteil dieser Schirme ist aber, dass diese nicht über einen längeren Zeitraum im Dunklen aufbewahrt werden
      dürfen, da ja sonst der Akku nicht über die Solarladezellen geladen werden kann. Diese Schirme muss man in einer hellen Umgebung aufbewahren - also nix mit dem Einpacken in eine Schachtel und ab in den Kasten damit :P .
      Ich hab einen Schirm von Speedglas (9000)und einem von Frounis Vizor 3000 prof.) und so einen MultiSafe Vario von Elmag, die haben alle eine Backup- Batterie.

      Welche Schirme haben einen Akku eingebaut - ich kenne gar keinen.

      Gruß
      Ahhh,
      das ist der Panorama, der hat einen Akku eingebaut. Das ist aber die Oberklasse
      mit LiPo Akku. Aber auch bei dem wird
      lt. Bedienungsanleitung empfohlen,
      den Akku alle 6 Monate aufzuladen, wenn
      dieser nicht allzu oft benutzt wird.
      Viele Akkus sind keine LiPo Akkus, sondern NiMH Akkus. Die haben eine relative hohe Selbstentladung.
      Ja, ich hatte für den Optrel ein super Angebot und hab daher auch nicht die Welt bezahlt. Hatte vorher den E684 und das nimmt sich jetzt nicht viel. Der war auch super.

      Den Sentinel find ich optisch auch sehr gelungen. Das die Bedienung aber innen liegt und mit Handschuhe nicht möglich ist war für mich ein Ausschlusskriterium.



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      Meinereiner ist der Ansicht das ein Schweißhelm nur so abgebildet gehört.
      Nach dem Tagwerk auf dem Schweißtisch…
      ;)

      Den hab‘ ich inzwischen seit über zehn Jahren.
      Wird das Model überhaupt noch hergestellt?
      Oder wie heißt das Nachfolgemodell?

      Ausstattung:
      Keine Batterie, nur Solarzellen.
      Abdunkelung und „Nachlaufzeit“ sind von außen einstellbar.
      Die beiden Drehknöppe sind auf der anderen Seite. Da steht dann aber nicht die Modellbezeichnung drauf…
      Files
      Moin,
      den Kemper hab ich auch. Tiptop Helm, verdunkelt sehr zuverlässig auch bei kleinen Strömen.
      Allerdings gibts inzwischen Helme bei denen man besser sieht. Speedglas oder Balder hat da echt die Nase vorn.
      Nichtsdestotrotz. Guter Helm, aber den Listenpreis würde ich dafür heute nicht mehr bezahlen.
      grüße
      Kai
      Ja das mit dem nicht so gutem Sehen fällt mir auch immer mehr auf.
      Kann aber auch am Alter (meinem ;) ) liegen.

      In ein paar Tagen hab‘ ich eine Besprechung mit dem Außendienst-Schweißexperten meines Werkzeughändlers. Dazu soll der mir auch mal den ein oder anderen neuen Helm zum Ausprobieren mitbringen.
      Tach auch,
      Zitat:
      Wäre durchaus bereit für einen guten Helm 80-100 € hinzulegen.

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      Meine letzte Antwort wurde "zensiert" weil ich Ibääh richtig ausgeschrieben habe.
      Das bin ich mit meinen 56 Lenze nicht gewohnt und finde es auch nicht korrekt -

      Nun zu den billigen Helmen, die nur mit Solarzelle funzen:

      1.) können diese, wenn man beim schweissen in ne Zwangslage kommt und entweder Rohre oder das Werkstück die Solarzelle abdecken, knallhart aufmachen.
      Man wird dann sofort verblitzt - das macht keinen Spaß

      2.) können billige Helme, wenn man unter Neonlicht mit wenig Ampere WIG schweisst anfangen zu flickern - auf-zu , auf-zu , auf-zu.
      Das macht absolut auch keinen Spaß.

      Ich würde mir Markenware kaufen oder wie gesagt - mit dem "Wunschkandidat" unter hellem Neonlicht mal mit 10 Amp ne Wignaht ohne Zusatz legen.

      Für 80 bis 100 Takken bekommst du lediglich nen guten gebrauchten Helm.
      Wenn du unbedingt dein Augenlicht auf Spiel setzen willst um ein paar Okken zu sparen - das ist deine Entscheidung.

      Grüße
      skookum
      Die Schweißerschutzhelme mit Photovoltaikzelle sind natürlich nicht direkt in Reihe mit dem Schutzglas geschaltet. Da ist „noch ein bisschen“ Elektronik zusätzlich verbaut. ;)
      Vermutlich ist da der eine oder andere Kondensator als „flüchtiger Elektronenpuffer“ drin, so dass der Strom geglättet und gepuffert zur Verfügung steht.
      Da flackert also nichts…

      Tatsächlich sollte auch meiner Ansicht nach auf die minimale Auslösestromstärke geachtet werden.
      Es gibt durchaus Teile die erst ab 50 A zu gebrauchen sind(!).

      BW JePuneT337
      Meines Wissens ist es bei allen Helmen so, daß der UV Schutz auch geben ist, wenn die Verdunklung offen ist. Wenn der Helm nicht verdunkelt, wird man zwar geblendet, aber nicht verblitzt.
      Korrigiert mich wenn ich irre.

      Mein Speedglas 100v hat das Problem auch bei 10A WIG und Neonröhren.

      Gruß Jürgen