Wie Einschweiß bleche - Innenseite vorbehandeln

      Wie Einschweiß bleche - Innenseite vorbehandeln

      Hallo,
      ich soll bei einem Freund an der Türe 2 rostlöcher ausschneiden und neue bleche einsetzen.

      1x wird auf Stoß gescjweißt.
      Wie behandle ich die Rückseite von dem Blech vor dem einscjweißen? Zinkspray? Ich komm ja danach nicht mehr hin.

      2. lochpunkt mit dalz
      wie behandle ich die überlappenden Flächen da dort ja immer Luft bleibt und der kack nach dem schweißen nicht eintritt
      dprt auf vor dem schweißen Zinkspray
      drauf und dann darauf drauf schweißen?

      VIelen Dank
      Hallo,

      i.d.r kommst du an der Tür immer an alle bleche, von innen ran. Auch wenn verengte Verhältnisse herrschen.

      Ich mache das immer so, ich lackiere das Blech von innen und lasse nur 1 cm rundherum blank. Das ganze streiche ich dann nach dem Einsetzen des Bleches mit dem Pinsel zu ende an den Kanten mit Rostschutzgrundierung bzw geeigneter Grundierung.
      Zinkspray bringt sowieso rein gar nichts. Das kannst du dir Sparen

      Mit Lochpunktschweißen, dann solltest du das Blech von innen setzen, sonst brauchst du Zuviel Spachtel auf der ganzen Tür an dieser Stelle. Übergänge von Außen würde ich verzinnen und innen mit Affenkit oder Schweißprimer abdichten.
      Kannst es natürlich auch von außen setzen. Keine Frage, dann machst du rundherum um das Blech eben den Zinn und spachtelst dann - erst dann der Lackaufbau.

      Stell mal Fotos von den Stellen ein.

      Von was für einer Tür reden wir hier eigentlich?
      Ich gehe grade erstmals von einer Autotür aus (Daher auch "Spachtel" und Lackaufbau") Bitte Erzähl uns mehr ?
      OPEL CIH - Feinste Graugusstechnik seit 1965
      Hallo
      es handelt sich um ein Mercedes 190er Coupé
      meine Stelle ist an der Fahrer Türe oberhalb der kunstof Zierleiste und die andere ist am schweller/radkasten

      das an der Türe hätte ich eben auf Stoß eingeschweißt
      vielen dank für die Infos
      bin für alles dankbar
      Wenn du's richtig professionell machen willst, dann setz das einzusetzende Blech ringsum mit der Absetzzange ab und Blech von innen - Lochschweißungen (Punktschweißungen) von außen. Für die Punktschweißungen bohrst du Löcher mit D = 4 oder 5 nur ins äußere Blech. Wenn du dann die Schweißpunkte verschliffen hast, dann musst du nur noch den verbleibenden kleinen Absatz rundum spachteln und sparst dadurch ca. 1/2 kg Spachtelmasse. STumpf auf Stoß funktioniert nicht, weil das zu arg zieht, kriegst du nie wieder glatt!
      Was auch geschieht
      nie dürft ihr so tief sinken,
      von dem Kakao, durch den man euch zieht,
      auch noch zu trinken. (Erich Kästner)
      Kleiner Tip am Rande. Überlappende Bleche bitte nicht an verzinnen...das Flußmittel zieht sich in den Spalt hinein und man bekommt es nicht wieder heraus. Üblicherweise werden die überlappenden Bereiche mit Schweßprimer behandelt und nach dem Schweißen mit wässrig dünner Grundierung "geflutet"....
      Wichtig - will man lange Freude an der Arbeit haben, dann bitte Grundierung vor dem Spachteln auftragen und nach dem Schleifen nochmals grundieren
      ... und beachten, daß die Hersteller unter Spachtel nur 2K-Epoxyharzgrundierung erlauben. Bei allem anderen kann es Haftungsprobleme geben. EP-Grundierung ist aus Korrosionsschutzsicht sowieso das beste.

      Zum Thema Schweißprimer gibts verschiedene Meinungen. In einem Spezialheft des Oldtimermagazin zum Thema Karosserie gibt es einen Beitrag über einen in der Szene hochgelobter Restaurateur. Der verwendet keinen Schweißprimer, wenn man hinterher noch an die Naht rankommt und Grundierung einsickern lassen kann. Nach dessen Meinung verhindern die Reste des in der Umgebung des Schweißpunkts verbrannten Schweißprimers, daß die Grundierung haftet.