Sägen

      moin leute, ich bin auf der suche nach ner neuen säge, und wollte mich mal schlau machen, mit welchen maschinen ihr euer material zuschneidet?

      eig hätte ich am liebsten ne Kaltkreissäge aber die übersteigt son bisschen mein budget welches ich dafür eingeplant hab, bzw ausgeben möchte.

      hatte jetzt an ne bandsäge gedacht, da ich da auch mal Cr-Ni mit sägen kann und dazu nicht wieder n extra sägeblatt brauche.
      und sägebänder im verhältniss günstiger sind als kreissägeblette (plus kosten fürs nachschleifen) hab jetzt ne säge gefunden (sägt max 125mm duchmesser bei 90°) kostet ab 520€ und hat ne hydraulische absenkung.
      leider hat diese keine kühlung, was man ja zur not auch manuel kann aber da wollte ich eig eine selber basteln und dachte an eine aquariumpumpe (weiß jemand ob das mit Kühl-Schmier-stoff klappt oder kann die das nicht ab? KSS hat ja einen sehr hohen säureanteil)


      bis jetzt schneide ich mit einem "Dry-Cutter" also eine schnelllaufende kreissäge, die weitesgehend eine kalten schnitt hat. nur das prob ist das diese olle säge (ab 250€) kostet und ein sägeblatt ca 100€ und diese einfach nicht lange halten, ich kann diese zwar selbst schleifen aber die standzeiten sind mir einfach zu gering und ewig kann man so ein sägeblatt nunmal nicht schleifen. naja diese säge ist ja auch eher was um eher dünnwandige profile zu schneiden.
      ansonsten schneide ich mit der flex, plasma, und auch mal mit gas und sauerstoff (was aber eher selten ist)
      MfG Tim
      Rechtschreibfehler sind Special-Effects meiner Tastatur!
      Auch wenn es dir vermutlich nicht weiterhilft: Ja das tue ich sogar wirklich recht oft. Jedenfalls immer dann, wenn Baumaterial knapp ist und der Schnitt schön schmal werden soll :mrgreen:
      Meistens schrubbe ich aber Kilometer mit dem 230er Winkelschleifer. Das liegt aber daran, dass es sich meistens um Reparaturarbeiten handelt, also irgendwelche Sachen, die ich auf keine Säge dieser Welt draufgespannt bekomme oder sonstwie nichts mit geraden Schnitten anfangen kann.

      Für alles andere werde ich aber demnächst mal unsere Bügelsäge entstauben. 20x80mm Flacheisen mit Winkelschleifer sägen macht nämlich keinen Spaß :blink:

      Ich glaube, eine Bandsäge wäre nichts für mich. Da würde ich früher oder später was drin verkanten und dann fliegt mir das ganze Sägeband um die Ohren. Oder durch.
      Alte Sägen findet man doch noch zu Hauf im Netz.
      Kippt der Bauer Milch in den Tank, wird der Trecker sterbenskrank.
      wie kommst du drauf, das mir das band um die ohren fliegt? ok wenn man zu dünne oder auch fenster/türprofile sprich FH-Profil und dazu ein "grobes" band hat, verkanntet es. aber zb n 88,9x3, 80er QR oder mal n 60er winkel, Fl 50x8 usw sollte die soch eigendlich packen, zumal du ja die absenkgeschwindigkeit einstellen kannst, sowas in der art soll die maschine bearbeiten, keine 120er HEB´s oder so, vllt hin und wieder mal n stück 30er rund aber sowas eher selten.

      ja kaltkreissägen gibts genug aber aber die größeren fangen denn bei 1800 an (ich baue öfters zäune und pforten und da soll die säge schonmal n QR 80x3 für pfosten mit einem schnitt sägen können. mir ist halt wichtig, das ich die maschine (bei gehrungsschnitten) selbst drehen kann und nicht nur den schraubstock wie zb bei bügelsägen da gerade bei zäunen fasst alles serienschnitte sind und ich so schön mit rollbahn und anschlag arbeiten kann. für dickes material sind die bügelsägen ja optimal, und die "alten" gebrauchten kosten auch nicht viel, nur da ist das prob oft, sägeblätter zu bekommen. kaltkreissäge ist natürlich der allrounder und auch so gesehen die genaueste (winkligkeit) quasi genau das richtige für mich aber auch die teuerste variante. drycutter bin ich langsam leid, da nur was für dünnes malerial. denn bleibt eig nur die bandsäge.

      aber mit dem 80x20 geb ich dir recht, ist mit der flex auf dauer ne sch*ißarbeit, ich mache ja auch reperaturarbeiten. (landmaschinen, radladerschaufeln und sowas) obwohl es mit den großen dünnen scheiben schon besser geht als mit ner normalen trennscheibe. mein plasmaschneider schafft die 20mm auch (leider) nicht vllt läuft mir ja irgendwann noch mal n großer über den weg ;) zurnot muss der brenner her wenns nicht so drauf an kommt.
      MfG Tim
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      Also meine Wenigkeit arbeitet mit einer Metallkreissäge vom Typ "EISELE VMS 2" aus den frühern 70er Jahren.

      Das Urvieh ist sauschwer, nahezu unkaputtbar und tuts nach über 40 Jahren immer noch.
      Also ´n 100er Quadratrohr kann ich damit noch schneiden, wenns Sägeblatt noch neu und nicht zu weit runtergeschliffen ist.
      Das Gerät erwarb ich vor einigen Jahren mal für 500 Teuronen bar auf die Kralle bei einer Werkstattauflösung. Habs bisher nicht bereut.
      Außer nem Ölwechsel im Getriebe hats bisher noch nix gebraucht.

      Größere Sachen schneide ich entweder mitm Trennschleiffer, dem Plasmaschneider oder ich bestelle beim Lieferanten einfach fertige Zuschnitte a025.gif

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      Wolfgang
      Hab mich im übrigen für eine Bandsäge entschieden da eine Kaltkreissäge in der passenden Größe entweder nur mit GANZ viel glück zu finden ist oder eben zu Teuer (also über dem, was ich ausgeben wollte). Und natürlich weil meine Werkstatt, wie sie aktuell ist, nicht frostfrei ist.

      Mit der Bandsäge kann ich ohne Kühlung arbeiten, die Bänder kosten zwischen 10 und 20€ (also schon billiger als ein HSS schleifen zu lassen) und nimmt nicht allzuviel Platz weg, ich kann bist D=125mm sägen, und für Cr-Ni brauch ich kein Extra Sägeblatt. Bislang hab ich es nicht bereut, ok man muss sich bei so einer China-Säge (wie sie aber alle sind, ob Holzmann, Bernado, Optimum und wie sie alle heißen mögen) sich die Zeit nehmen die Maschine genau einzustellen, dazu hab ich mir dann eine Materialauflage mit Anschlag für serienschnitte rangebaut so wie eine Skala dazu.

      Bislang hab ich es noch nicht bereut, dass ich die Säge gekauft hab, allerdings taugt das mitgelieferte Standartsägeblatt nichts, ein HSS-Biflex dagegen ist wesentlich besser.
      MfG Tim
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