Beiträge von Nathan Lachmann

Sponsoren für das Weihnachtsrätsel 2022 gesucht


Sehr geehrte Damen und Herren,


auch in diesem Jahr suchen wir wieder für unser Weihnachtsrätsel Sponsoren.

Wir würden uns über Geld-/Sachspenden, Einkaufsgutscheine sehr freuen, wobei es nicht unbedingt/zwingend etwas mit der Schweißtechnik zu tun haben muss.

Gerne stellen wir im Gegenzug, für einen gewissen Zeitraum, 1a Werbefläche in unserem sehr gut besuchten Schweisserforum zu Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Gernoth Eltz


Kontakt: info@schweisserforum.de

    Ich habe einen Speedglas 100 Helm. Der Halsschutz ist "Hergestellt aus flammhemmendem Stoff, schützt vor Funken und Flammen.

    Wird zusammen mit der gesamten Maskeneinheit verwendet, um den Benutzer vor Funken, Schweißspritzern und Strahlungen an den Ohren und am Hals zu schützen."(Hersteller)


    Ich suche etwas, daß vor Rückstrahlung von hinten in den Helm schützt, ein Rundumschutz, sodaß es innen richtig dunkel ist, wenn das kleine Fenster verdunkelt.

    Wo und unter welchem Namen finde ich 360° Schutz um den Helm, das heißt etwa eine Lederkutte, die am Helm befestigt wird und unter dem Kopf abschließt, um Reflektionen davon abzuhalten, die Augen zu erreichen?


    Bislang habe ich lediglich solche quasi-Sturmmasken gefunden, die allerdings dazu gedacht sind, die Haut wie Nacken, Wangen etc. zu schützen, nicht aber gegen Reflexionen helfen.

    Der Youtubekanal ist eine gute Empfehlung!


    Die Idee ist demnach, auf 70 A runterzugehen und punktuell längs zu streichen, statt zu ziehen.


    Insbesondere dieses Video:

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    Es geht voran mit meiner Lernkurve.


    Ich habe versucht, einen Stahl-Vierkant auf einen anderen Vierkant an der Stirnseite zu schweißen.


    Randstärke 4Kant 2mm, Kantenlänge 15mm, Elektrodendurchmesser 2,5 mm, 80A.


    Als der Lichtbogen endlich zündete und anhielt(!), ich um die Kontaktstelle herumging mit der Elektrode, war plötzlich ein Loch im Vierkant, er wurde offenbar durchgeschmort, entlang dem Ort, an dem die Schweißnaht sein sollte.


    Mir ist nicht ganz klar, woran es liegt. War der Strom zu hoch, die Elektrode zu nah dran, was ist wahrscheinlich?

    Ja, verzinktes Zeugs zu schweißen ist äusserst ungesund- dazu wird die Schweißnaht auch weniger haltbar.

    Daher: Alles im Schweißbereich vom Zink sauberschleifen (selbst das ist unschön, gerade wennd er Zink schon länger in den Stahl hineindiffundiert ist.

    Also: Ordentlich sauber schrauppen!

    Du willst damit sagen, daß es lediglich eine Zinkschicht und keine Zinkdurchmischung ist? Wann weiß ich jedoch, daß die Zinkschicht weg ist, an der Farbe kann ich es nicht messen...

    Ich habe mich nun doch für einen Automatikschweißhelm entschieden, von einem deutschen Hersteller, das hat mir ein besseres Gefühl gegeben.

    Er funktioniert gut, sogar besser als erwartet.

    Denn wenn ich mein Smartphone ansehe, verdunkelt er!

    Sendet mein Smartphone gefährliche Strahlung aus?


    Ich bin dem nachgegangen und habe festgestellt, daß mein Smartphone tatsächlich ständig Lichtimpulse im Infraroten abgibt um zu erkennen, ob mein Ohr am Mobiltelefon ist, möglicherweise sogar mit einem Laser(!)

    Ich habe es mit einem anderen Smartphone sichtbar machen können, es ist ein relativ helles Licht.


    Das Smartphone ist natürlich nicht Marke Eigenbau, sondern ein normal erhältliches Smartphone von Huawei.


    Worauf einen ein Automatikhelm so alles bringt.

    Ich habe jetzt mit DIN 9 mit 80 Ampere geschweißt. Ich konnte vorher das Werkstück sehen und hatte danach auch keine Nachwirkungen, die bei zu hellem Licht auftreten könnten.

    Doch auch wenn es DIN 9 ist, scheint mir das wiederum etwas zu hell. Allerdings vertraue ich jetzt darauf, daß die DIN 169 sagt, für 80 Ampere Lichtbogenschweißen ist DIN 9 die richtige Stufe.

    Mir fiel allerdings auf, daß der Grund, warum ich mit DIN 11 nichts sehen konnte der war, daß mein Helm hinten und oben offen ist und so das Licht von der Decke sich innen gespiegelt hat. Als ich versuchsweise diesen Bereich abgedeckt habe und den Augen etwas Zeit gegeben habe, konnte ich auch mit DIN 11 sehen - genug, um vorbereitete Bauteile zu schweißen, ohne den Helm einmal absetzen zu müssen - und ganz ohne die Gefahr eines Aussetzers.

    Allerdings teile ich "Da kann es einem gerade als Anfänger leicht passieren, daß man versehentlich den Lichtbogen zündet und den Helm noch oben hat." grundsätzlich.

    Nur glaube ich nicht, daß es bei der Verletzung der Netzhaut um die Wellenlänge, sondern um die Intensität der Strahlung, deren Amplitude geht.

    @Nathan:

    Du solltest dir mal eine Grundlage zum schweißen durchlesen- da wird auf praktisch jeder deiner Fragen eingegangen.

    Gruß, BK

    Du solltest dir ein paar "Grundlagen zum Schweißen"-Bücher durchlesen - da wird auf praktisch keine meiner Fragen eingegangen, denn dafür hätte der Autor selbst schweißen müssen.


    Auch ist mir der Austausch mit Menschen vom Fach wichtig. Noch lieber persönlich, aber lieber so als gar nicht. Das liegt an meiner Persönlichkeit, ich verstehe Dinge besser im Austausch, nicht im passiven Konsumieren von "toten" Büchern.


    Nichtsdestoweniger bin ich den Weg gegangen und habe nach Antworten gesucht - und nicht gefunden.


    Gruß, Nathan

    Auch das die Empfindlichkeit kann Mann Einstellen ( gibt mehrere Einstellungen ) ab 100€ bekommst was Mann hernehmen kann , mein Schweißkraft XXL- L ist 4 Jahre alt . Reicht locker

    Kenn sowohl 3M als auch Optrel und Kemper (. Für mich zu teuer ! ) Kenn aber auch rotze für 49€ ( jeder macht Mal Fehler )

    Sie sind ja auch toll, bis auf das Problem, das ich angesprochen habe!


    Ich habe gerade gesehen, daß sie einen Testknopf haben, offenbar haben das Problem einige Hersteller erkannt.

    Mein Schweißgerät hat ein rot markiertes Kabel und ein schwarz markiertes Kabel. Hierfür gibt es einen schwarz markierten Eingang und einen rot Markierten.


    Man mag nun glauben, daß rot in rot, schwarz in schwarz gehört.


    Doch die Bedienungsanleitung des Gerätes erzählt das Gegenteil.


    Jetzt ist ein Schweißgerät ein Gerät, das darauf ausgelegt wird, daß ein Kurzschluß erzeugt wird. Daher sollte es doch egal sein, ob der Strom jetzt von der Stabelektrode zur Kathode oder zur Anode fließt, oder?

    Ich verwende auch günstige Automatikhelme aus China der erste hatte noch 2 Mignon Batterien der 2te ohne, die funktionieren beide sehr gut. Wenn du etwas mehr Geld ausgibt bekommst du einen größeren Sichtbereich und ggf. einen Helm der Farbe durchläßt und nicht alles grün einfärbt.

    Das ist weniger das Problem, sondern die Tatsache, daß sie von heute auf morgen nicht mehr funktionierten, also durchlässig blieben. Egal wie teuer, das stand immer in mindestens einer Bewertung.


    Das reicht mir, um mir den Kauf zu verderben.


    Auch scheint es ein Nachglühen zu geben, das die Automatikhelme bereits durchlassen, welches den Augen aber schadet, insbesondere, wenn es immer wieder passiert.


    Manuell scheint aufwendiger, doch nur dann, wenn ich ständig die SE und Materialdicke ändere. Es sich anzugewöhnen, immer einen Sichtschutz zu tragen, finde ich besser als darauf zu vertrauen, daß es die Elektronik schon regeln wird.


    Letztlich geht es dabei darum, das Schweißen zu genießen und sich gleichzeitig bewußt zu sein, daß es, wie auch eine Tischkreissäge, Aufmerksamkeit bedarf, um sich nicht zu verletzen.

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