Beiträge von rradler

    Ich würde es nicht unter LibreOffice betreiben - auch wenn es scheinbar(!) funktioniert. Makro sind immer ein Problem, 100% Kompatibilität zu Excel hat nur Excel. Nur weil was läuft, heißt nicht, daß es funktioniert. Ein falsch rechnendes Statikprogramm kann ernste Probleme verursachen, da würde ich nicht experimentieren.

    Wenn sich für spezielle Anwendungen Windows nicht vermeiden läßt, gibt es unter Linux die Möglichkeit den Windows-Emulator wine zu nutzen oder Windows in einer virtuellen Maschine zu betreiben. Am einfachsten geht letzeres mit Virtualbox.

    Ich nutze seit langem ausschließlich Linux - bis auf eine Anwendung: VCDS (Diagnosesoftware für Autos des VW-Konzerns), das ich vor über 10 Jahren mal gekauft habe.

    – oder vielleicht auch mit einer Portion Neid.

    Glaub ich eher nicht. Eher eine generelle Abneigung, daß einem jemand was verkaufen will.

    Ich persönlich sehe es so: wenn das Zeug was taugt, ist sowas ok. Ob mir das den Preis wert ist, kann ich ja entscheiden. Ärgerlich ist es, wenn mehr versprochen als gehalten wird. Das ist leider bei den Kistenschiebern mit Chinaware oft der Fall - wie z.B. ein vollkommen unbrauchbares WIG-Elektrodenschleifgerät, das nur im Video super funktioniert.

    Meine Erfahrung ist eher, daß eine kleinere Gaslinse (bei mir, als auch eher Anfänger) öfter bessere Ergebnisse liefert.

    Inwiefern? Warum soll eine größere Gasabdeckung bei Stahl / VA schlechtere Ergebnisse bringen? Eine kleinere Düse ist ggf. aus Geometriegründen sinnvoll, z.B. bei Kehlnähten oder aus Kostengründen. Die Frage ist auch, ob die größere Gasabdeckung technisch notwendig ist oder nur optisch vorteilhaft.

    Ich erinnere mich an eine älteres Video von Igor Welder, in dem er mit seiner riesigen Champagner-Düse rumgewedelt hat und der Schweißfachmann Bernd (der mit der vollschlanken Figur) nur ganz verächtlich meinte: "Gasverschwendung".

    Bei Aluminium soll eine zu große Gasabdeckung negativ sein, weil eine fokusiertere Reinigungszone wünschenswert ist. Dazu kann ich aber nichts sagen, da ich kaum Alu schweiße.

    Everlast wird in den US-Videos gerne als Neverlast verspottet - was auch immer man daraus schließen möchte.

    Den Tipp von Brockenhammer mit dem handlichen Brenner kann ich nur unterstreichen. Ich hab einen CK9 und einen TL26 von CK Worldwide. Gerade der kleine CK9 macht vieles leichter. Anstatt einen Schalters am Brenner hab ich einen Fußschalter oder das Pedal.

    Einziehmuttern wurden von einem Teil der Rahmenbauer schon immer verwendet - haben aber zwei Nachteile: Optik und sie können sich lockern. Man glaubt gar nicht wieviel so ein Flaschenhalter an Vibrationen aushalten muß. Als ich früher viel Rennrad gefahren bin (20tkm pro Jahr) mußte ich mindestens einmal pro Jahr den Flaschenhalter wegen Schwingungsbruch erneuert.

    Ja, ja - der Kojak-Typ. Jetzt sind nicht mehr die gelben sondern die weiß-schwarzen Schweißgeräte wunderschön.

    Da er aber sicher keine Kohle von Castolin bekommt, könnte ja was dran sein.

    Hallo Leute,

    ein bekannter Youtuber (dessen Aussagen ich immer mit Vorsicht genieße) meinte, daß Castolin-Elektroden die besten am Markt seien. Kann das jemand bestätigen oder ist das Unsinn?

    Ich war immer der Meinung, daß es zwischen Markenelektroden(!) des selben Typs wohl kaum Unterschiede gibt, bin aber inzwischen eines Besseren belehrt worden. Man merkt z.B. bei Kehlnähten einen deutlichen Unterschied zwischen den Oerlikon Fincord und den Böhler Phönix Grün. Mir gefallen die Oerlikon besser als die Böhler.

    Du sprachst von Löchern und nicht Rostlöchern. Daß jemand Rostlöcher in einem Fahrradrahmen hat und diese zuschweißen will, liegt ja nicht nahe. Ich dachte an Bohrungen.

    Es sind also Rostlöcher. Und wie sieht die Innenseite aus? Zudem wird der Rand hauchdünn sein und sofort wegbrennen.

    Vergiß es und entsorge den Rahmen. Der ist tot.

    Vergiß Einwegflaschen. Vergiß ein billiges WIG-Schweißgerät. Vergiß die Komplettsets. Alles Müll.

    Wenn du am Fahrradrahmen was schweißen willst brauchst Können und vernünftige Ausrüstung. Wir reden hier von Wandstärken von unter 1mm. Wenn man Schweißen nicht kann, brennt man nur Löcher rein.

    Wenn es nur um das Verschließen der Löcher geht, such dir jemanden, der dir die Löcher zumachst - das ist die billigste Lösung.

    Wie sind die da überhaupt reingekommen - wohl doch nicht etwa Rost! Denn kannst du zuschweißen generell knicken. Selbst wenn der Rahmen innen "nur" Rost hat, aber noch nichts durchgerostet ist, geht WIG nicht. WIG braucht absolut sauberes Metall.

    Oder du entdeckt Schweißen als Hobby, kauft eine vernünftige Ausrüstung, übst fleißig und wenn du genug Erfahrung hast wagst du dich an die Löcher.

    Meine Schweißarbeiten sind reines Hobby, manchmal ein halbes Jahr gar nix, dann wieder intensiv (z.B. Anhängerrahmen).

    Ist bei mir auch so. Es ist aber so, daß man heutzutage für relativ wenig Geld brauchbare Schweißgeräte bekommt, die mehr können. Daher ist es halt fraglich, ob man Mühe in die Rettung eines alten Industriegerät steckt.

    Ich hatte das Glück sehr günstig ein auch nach heutigem Maßstäben sehr gutes WIG-AC/DC-Schweißgerät (Fronius MagicWave AC/DC Clone) auf ebay zu bekommen, das praktisch neuwertig war. Aber auch da war es so, daß ich den mitgelieferten Brenner wegwerfen mußte, weil es keine Verschleißteile dafür mehr gibt - die hatten seinerzeit spezielle Spannhülsengehäuse verwendet, die niemand mehr liefert. Die Fernregler für Puls und AC-Frequenz mußte ich selber nachbauen - bei einem modernen Gerät kann man das einfach am Gerät einstellen. So ein altes Gerät ist einfach ein Bastelprojekt.

    Was willst denn mit dem alten Kasten? Vermutlich keine Hochfrequenzzündung, keine Stromanzeige nur einen Drehregler zum Schätzen, Schweißrampe und Vor- und Nachströmzeit sind nicht einstellbar, keine Pulsfunktion, keine AC-Frequenzeinstellung ... Und dann auch noch wahrscheinlich kaputt.

    Mal ehrlich: das Ding hat seinerzeit sicher ein Vermögen gekostet, aber was hast du davon? Ersatzteilpreise - sofern verfügbar - orientieren sich oft am Gerätepreis. Also ist eine Reparatur vollkommen unwirtschaftlich.

    Nach etwa einer Minute Schweißens schaltet der Helm kurzzeitig, und dann in der Frequenz zunehmend, die Verdunkelung ab.

    Bei welchem Strom?

    Meiner verdunkelt zuverlässig auch unter 20A, wenn ich die Empfindlichkeit hochdrehe. Nur wenn ich den Lichtbogen abschatte, insbesondere bei geringem Endstrom, kann es sein, daß er mal aufmacht.

    Ich hab bei WIG die Empfindlichkeit meist nahe am Maximum - dann verdunkelt der Helm schon, wenn man in eine Lichtquelle schaut. Bei MAG und E-Hand stelle ich auf mittlere Empfindlichkeit ein, das reicht da.

    Größter Designfehler des Helms ist die Schleiffunktion. Die blinkende LED sehe ich im Helm meist nicht. Zum Glück ist das Verblitzen bei geschlossenem Helm nicht so schlimm, da nur der sichtbare Bereich geschaltet wird und die Hellstufe 4 ohnehin schon nur unter 1% Transmission bedeutet.

    Wie wäre es mit einer Magnetbohrmaschine? Eine Stahlplatte auflegen und diese - wenn möglich - an den intakten Gewindebohrungen festschrauben. Auf dieser Stahlplatte kann man dann die Magnetbohrmaschine exakt positionieren. Die Gewindebohrungen sind doch sicher senkrecht zu Planfläche, oder?

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