Beiträge von reidiekl

    Ich hänge mich mal an dieses Thema an, da ich demnächst auch das erste mal ebenfalls Alu schweißen möchte, was viel vorheriger Übung bedarf.

    Meine Frage bezieht sich auf die Alu-Auflage, die bei mir aus einer 2 mm dicken Alu-Platte - über der 10 mm dicken Stahlplatte des Schweißtisches - besteht. Bisher habe ich zumeist Edelstahl darauf geschweißt, was problemlos (kein Anbacken) funktionierte.

    Da ich mich ans Alu-Schweißen zunächst mit 2 mm dicken Blechstücken herantasten möchte ist meine Sorge, ob ich mir die Alu-Schweißtischauflage dadurch versauen könnte, da die Naht auf dieser festbäckt.

    Möchte ungerne die Aluauflge schädigen oder Schweißmaterial wieder abschleifen müssen. Ist es sinnvoller statt auf Alu auf Stahl oder auf Edelstahl zu schweißen?

    BG - Reinhard

    ... nach dem Schweissen, wenn das Teil noch heiß ist, geht das Lager vermutlicht leichter heraus.

    Aber ob dann neue Lager wieder einfach einzusetzen sind ??? Denn wahrscheinlich zieht sich die Lageraufnahme beim Abkühlen wieder etwas mehr zusammen und ist dann enger als vor der Schweißung. Ein Aus-/Nachfräsen wird dann auch noch erforderlich.

    Vielleicht wäre dann Cusi3-Löten vorteilhafter, da nierigere Temperaturen.

    BG - Reinhard

    Das Buch richtig (richtet)sich ausschließlich an Einsteiger und Wald und Wiesen Schweißer die sich auf die Prüfung vorbereiten wollen 😁

    Da ich weder im Wald noch auf der Wiese schweiße und mich auch auf keine Prüfung vorbereite, ist das Buch wohl eher nix für mich achtungironie.gif .

    Mir hat seinerzeit das sehr gut bebilderte Buch "Schritt für Schritt WIG-Schweißen" geholfen f050.gif.

    Bisher habe ich meine Elektroden (gold) immer am Schleifbock geschliffen und dabei von Hand mit Gefühl gedreht. Werde es jetzt aber mal mit dem Akkuschrauber probieren.

    Noch alles Gute zum Neuen Jahr.

    BG - Reinhard

    "... die versehentlich leer läuft ..."

    ... die läuft nicht leer, nur der Überdruck entweicht, weil Argon schwerer als Luft ist und somit in der stehenden Flasche verbleibt - wie Wasser im Eimer, solange er nicht umgefallen ist a020.gif.
    Nur der Überdruck befördert das Argon aus der Flasche in den Schweißbrenner.

    Für mich sehen die Schnittfotos oben so aus, als ob die Kanten nach außen kippen und nicht ganz senkrecht sind. Meine Laserteile sehen so aus:

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    und hier ist der Schnittbeginn mittig an der Frontseite.

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    Erst wenn man die Fotos extrem vergrößert kann man die minimalen Schnittspuren erkennen. In der Praxis fällt das an meinen Teilen aber nicht auf und ist kaum erkennbar. Es gibt aber wohl unterschiedliche Schnittqualitäten, je nach Verfahren, wie sich aus den Infos der Fa. JustLaser zu entnehmen ist. Hier einige Passagen:

    Wie funktioniert Laserschneiden?

    Beim Laserschneiden handelt es sich um ein thermisches Trennverfahren, bei dem das zu schneidende Metall im Schnittspalt durch eine kontinuierliche oder gepulste Laserbestrahlung abgetragen wird. Dabei werden die vorgegebenen Geometrien von einem präzisen Laserstrahl nachgezeichnet und das Material so durchtrennt. Meist kommen dabei die effizienten CO2- oder Faserlaser zum Einsatz. Bei JustLaser finden Sie die idealen Laser Cutter zum Laserschneiden von Metall mit 6mm Dicke, von Aluminium, Blech und Kupfer oder Acryl. Beim Laserschneiden unterscheidet man je nach Materialstärke und Anforderungen des Werkstückes grundlegend zwischen drei verschiedenen Methoden:


    Laserbrennschneiden

    Das Laserbrennschneiden erfolgt mithilfe des Schneidgases Sauerstoff. Dieser sorgt für exotherme Oxidationsprozesse, d.h. die frei werdende Energie – in Form von Wärme – durch die Verbrennung von Metall unterstützt den Schneidprozess stark. Diese Methode eignet sich für die schnelle Produktion von Teilen.


    Laserschmelzschneiden

    Beim Laserschmelzschneiden wird mit Inertgas gearbeitet, das als Schneidgas in die Schnittfuge eingeblasen wird und so die Reaktion mit dem Luftsauerstoff unterbindet oder zumindest stark hemmt. Darüber hinaus wird die Schnittkante bzw. das angrenzende Metall gekühlt. Es bildet sich eine oxidarme Schnittkante, die bei all jenen Werkstücken von Vorteil ist, die nicht nachbearbeitet werden sollen bzw. bei denen keine Materialveränderung erwünscht ist.


    Sublimierschneiden

    Das Sublimierschneiden erfolgt ohne Schneidgas und kommt bei dünnen Blechen (bis etwa 3mm) zum Einsatz. Hier verdampft das Material unter der Einwirkung des Lasers, wobei ein feiner, oft gratfreier Schnittspalt entsteht.

    Hallo Martin, ja hat geklappt, vielen besten Dank. Habe auch schon die Maße ausgewertet. Meine Bandrisse wundern mich nun nicht mehr. Die Verspannung ist bei meiner recht kurzen Bandlänge einfach zu groß, insbesondere bei Schnitten in A2. Mal schauen was ich jetzt mache.

    BG - Reinhard

    Hallo zusammen, in letzter Zeit gibt es hier fast nur noch Fragen zu Schweißgeräten. Das habe ich zum Glück hinter mir, mich plagen jetzt andere Dinge, wie die vielen unterschiedlichen Werkstoff-Nummern, zu denen ich kaum irgendwelche Vorstellungen, geschweige denn Wissen habe.

    Ich lasse gerne das benötigte Stahlmaterial Laserschneiden und wenn erforderlich kanten etc. Auf den verschieden Laser-Plattformen muss man zur hochgeladenen Datei auch immer aus den vielen möglichen Materialvorgaben das gewünschte, richtige Material auswählen.
    Es geht im konkreten Fall primär um die verschiedenen Bezeichnungen bei Edelstahl (aber auch "Normalstahl") wie 1.4301/1.4307 V2A finish 2B und 1.4301/1.40307 V2A finish 2R, neben vielen andern Bezeichnungen, die es da auch noch gibt ('poliert', 'gebürstet', 'foliert' etc.)

    Wo finde ich Unterlagen, die mir weiterhelfen. Es ist natürlich auch interessant in welcher Preisabstufung die vielen verschiedenen Metallarten rangieren. Es ist langsam Zeit diese meine Wissenslücken zu schließen.

    Wer hat Tipps, wo ich zu meinen Fragen etwas finde.

    BG - Reinhard

    Hallo freak,

    bin kein Profi, aber habe selbst nun schon seit einigen Jahren WIG-Erfahrung gesammelt.

    Würde wie folgt Dein Problem als Anfänger angehen:

    1. Bei WIG muß alles metallisch blank sein.
    2. Rohre achsial fixieren mit einem entsprechenden Abstand (Stichwort Rohrzueinander, abhängig von der jeweiligen Rohrdicke.
    3. gleichmäßig am Rohrumfang 3 Heftpunkte setzen, so sind die Rohre ersteinmal für dem Schweißvorgang stabilisiert.
    4. damit das Schweißbad, vor allem beim Anfänger nicht durchsackt, empfehle ich im Rohrinnern unter der Naht einen passenden Streifen aus Kupfer- oder auch Alublech zu plazieren. Je besser dieser Blechstreifen zur Rohrinnenwandung abdichtet, desto sauberer (schlackefreier) wird die Rohrinnennaht.

    Voraussetzung dafür sind viel Übung und ein entsprechend eingestelltes Schweißgerät.

    So sehen die Dinger aus: 4 x Prisma Stahl 120° Schweißtisch 16mm D16 Auflage Konus für Schweißtisch

    BG - Reinhard

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