Für mich sehen die Schnittfotos oben so aus, als ob die Kanten nach außen kippen und nicht ganz senkrecht sind. Meine Laserteile sehen so aus:
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und hier ist der Schnittbeginn mittig an der Frontseite.
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Erst wenn man die Fotos extrem vergrößert kann man die minimalen Schnittspuren erkennen. In der Praxis fällt das an meinen Teilen aber nicht auf und ist kaum erkennbar. Es gibt aber wohl unterschiedliche Schnittqualitäten, je nach Verfahren, wie sich aus den Infos der Fa. JustLaser zu entnehmen ist. Hier einige Passagen:
Wie funktioniert Laserschneiden?
Beim Laserschneiden handelt es sich um ein thermisches Trennverfahren, bei dem das zu schneidende Metall im Schnittspalt durch eine kontinuierliche oder gepulste Laserbestrahlung abgetragen wird. Dabei werden die vorgegebenen Geometrien von einem präzisen Laserstrahl nachgezeichnet und das Material so durchtrennt. Meist kommen dabei die effizienten CO2- oder Faserlaser zum Einsatz. Bei JustLaser finden Sie die idealen Laser Cutter zum Laserschneiden von Metall mit 6mm Dicke, von Aluminium, Blech und Kupfer oder Acryl. Beim Laserschneiden unterscheidet man je nach Materialstärke und Anforderungen des Werkstückes grundlegend zwischen drei verschiedenen Methoden:
Laserbrennschneiden
Das Laserbrennschneiden erfolgt mithilfe des Schneidgases Sauerstoff. Dieser sorgt für exotherme Oxidationsprozesse, d.h. die frei werdende Energie – in Form von Wärme – durch die Verbrennung von Metall unterstützt den Schneidprozess stark. Diese Methode eignet sich für die schnelle Produktion von Teilen.
Laserschmelzschneiden
Beim Laserschmelzschneiden wird mit Inertgas gearbeitet, das als Schneidgas in die Schnittfuge eingeblasen wird und so die Reaktion mit dem Luftsauerstoff unterbindet oder zumindest stark hemmt. Darüber hinaus wird die Schnittkante bzw. das angrenzende Metall gekühlt. Es bildet sich eine oxidarme Schnittkante, die bei all jenen Werkstücken von Vorteil ist, die nicht nachbearbeitet werden sollen bzw. bei denen keine Materialveränderung erwünscht ist.
Sublimierschneiden
Das Sublimierschneiden erfolgt ohne Schneidgas und kommt bei dünnen Blechen (bis etwa 3mm) zum Einsatz. Hier verdampft das Material unter der Einwirkung des Lasers, wobei ein feiner, oft gratfreier Schnittspalt entsteht.