Halbwegs bezahlbahrer Frischlufthelm

  • Bis jetzt bestand bei mir die Arbeitsplatzbelüftung aus "Stalltüre auf", und das auch nur wenn draußen das Wetter passte.

    Ich arbeite viel mit alten Blechen vom Schrott, bei denen erst der Altanstrich runter muss, dazu kommt noch einiges an Edelstahl und Alu, insgesamt also keine sehr gesunde Mischung wenn man Staub und Dämpfe vom Schweißen und Schleifen einatmet.

    Mit den FFP2 Masken habe ich als Brillenträger in der unbeheizten Werkstatt auch so meine Probleme. Bereits ohne Schweißhelm beschlägt mir die Brille bei kühler und feuchter Witterung oft schon bei den ersten drei Atemzügen, mit Helm geht das noch weniger.

    Den Tragekomfort kennen wir spätestens seit Corona ja alle.


    Durch diverse Youtube Videos bin ich auf die Thematik mit den Frischlufthelmen gestoßen. Klingt verlockend, aber mal schnell 1000€ für einen solchen Helm hinzulegen war mir dann doch zu heftig.

    Bei HBM Machines habe ich einen Automatikhelm für 250€ gefunden und nach etwas zögern auch bestellt.

    An der Belüftungseinheit selbst habe ich nicht viel auszusetzen. Der Lüfter ist nicht übermäßig laut und lässt sich in fünf Stufen einstellen. De Lüfter hatte ich jetzt bereits mehrere Stunden im Berieb, und der Akku zeigt immer noch voll an.

    Der Schlauch ist auf jeden Fall lang genug, vielleicht sogar zu lang, da er etwas locker am Rücken herum hängt.

    Was mir nicht gefällt, ist dass bei den Filtern keine Klasse drauf steht.


    Nur der Helm selber ist nicht das Gelbe vom Ei. Kleines sichtfeld, relativ dunkle Kasette.

    Was mir aber recht schnell aufgefallen ist:

    Die Düse die die Frischluft im Helm befestigt ist recht einfach auszubauen, der Stoff ist sowieso nur mit Klett am Helm befestigt.


    Da ich den Helm mindestens genauso viel zum Schleifen benutzen will wie zum Schweißen ist meine Wahl auf einen Böhler Guardian 62F gefallen, der ein Klappvisier hat.

    Zum Helm für 156€ habe ich mir noch ein paar Meter Klettband bestellt und nach einer halben Stunde Basteln ist mein Frischlufthelm fertig, mit dem ich nach den ersten Versuchen schon sehr zufrieden bin. Der Helm lässt sich problemlos rauf- und runterklappen, ohne dass der Schnorchel stören würde.

    Einzig der "Frischluftschnorchel" sitzt nur mit zwei Klettbändern und etwas Draht befestigt noch etwas locker auf den Kopfband. Vielleicht finde ich hierfür noch eine etwas bessere Lösung.

    Gesamtkosten bis jetzt: ca. 420€.

    Den Böhler Helm gibt es auch bereits fertig als Frischlufthelm zu kaufen, wobei der Schlauch dann direkt an der Haube des Helms angeschlossen wird.

    Allerdings kostet der dann mindestens das doppelte als die Eigenbaulösung.


    Dass es was hilft mache ich unter anderem daran fest, dass ich mehrere Minuten nach Areitsende den Helm abnehme und mir sofort der Flexgeruch in die Nase sticht.

    Ich hoffe, dass ich mich damit selber dazu bringen kann mehr mit Atemschutz zu arbeiten.

  • ffp3-maske-r-d-air-plus-mit-ventil.jpgServus de Problematik kenn ich mit ffp Maske Schweiß ich und flex ich hab mir das vor Jahren angewöhnt , zum Thema Brillen Beschlag , kannst eine ffp mit Ventil benutzen Must schauen das die Ventil Öffnung nach unten schaut , bei meiner kleinen Werkstatt stell ich unten an der Tür einen Ventilator hin der in den Raum bläst (unten) dann wird der Schweißrauch oben von Tür rausgedrückt ,des reicht bei mir das der Helm keinen Rauch mehr abbekommt, so ein billig China Teil hat ein bekannter , is damit ned so glücklich

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