Gasdicht schweißen

  • Mit welchen Verfahren kann man bei Materialdicken ab 25 mm noch gasdicht speziell Edelstahl schweißen.

    Wenn ich die google Suche bemühe, dann findet man immer nur Bröckchen aus irgend welchen Diskussionen.


    Da kommen dann auch so Aussagen wie z.b. diese hier.

    Da muß man WIG machen und ordentlich Schutzgas, sonst sieht es aus wie ein Blumenkohl.

    Mit MIG oder MAg wird das niemlas Gasdicht.

    Das geht nur mit WIG.


    Bei MAG hat man Kerben in der Wurzel wodurch das nie Gasdicht wird.


    Andere sagen, egal mit welchem Verfahren man schweißt, macht man das richtig, wird es immer dicht.


    Was stimmt den nur unter den genannten Voraussetzungen?

  • Also ich hab mal 2 Gasrohrschweisserbriefe gemacht,

    zum einen den Gasschmelzrohrschweisserbrief und

    zum 2. den Lichtbogenhandrohrschweisserbrief.

    Die Prüfungen wurden auf Dichtheit zum einen und auf Röntgensicherheit zum anderen geprüft.

    Bei der Dichtheitprüfung wurde Wasser in den Behälter gefüllt und mit 20 bar abgedrückt.

    Welches verfahren zum tragen kommt ist abhängig von der Wandstärke des Rohres (Behälters).

    Wir haben bis 5mm Wandstärke "Autogen" [Blockierte Grafik: https://de.industryarena.com/f…icons/default/biggrin.gif] geschweißt,

    und ab 3mm "Elektrode.




    Beim Gas/Sauerstoffverfahren muss die Naht in einem Zug geschweißt werden ,sprich Wurzel und Decklage, wobei beim Elektroschweißen zuerst die Wurzel und dann Die Decklagen geschweißt werden.

    Ich denke mal jetzt kann sich jeder mal ein Bild davon machen.

    Beim MIG/Mag schweißen kann man keinen Spalt überbrücken und die Wurzel bekommt Kerben, was zu einer Rissbildung führt.

    Im Dünnblechbereich und Niederdruck soll es aber angewandt werden,

    aber ich habe im Gasrohrschweißerbereich noch nichts davon gehört( Röntgensicher!)

    Mittlerweile ist aber auch PE weit verbreitet(Spiegel und Muffenschweissen.



    So Aussagen kommen da auch.

  • Bin halt nur ein Laie. Es kann ja sein, das es Verfahren gibt, wo einfach so viele Poren dabei entstehen, das es definitiv nicht dicht wird.

    Gibt ja auch Dichtigkeitstabellen, wann nach welcher zeit und unter wieviel Druck, welche Menge an Gas entweichen darf.

  • Hab jetzt übrigens eine Tabelle gefunden mit Leckraten die besser lesbar ist. So 1 ml in 100 Tagen oder selbst an einem Tag ist jetzt echt nicht wirklich viel. . .

  • Hi, was ganz gut zu wissen wäre ist, um welche Naht-Art Vorbereitung es sich hier handelt bei der Materialdicke.... V-Naht schließe ich schon fast aus. X-Naht wird eh ausgekreuzt und beidseitig geschweißt..... Tulpen-Naht wäre auch möglich....

  • So wie ich das gelesen habe gilt das im Behälterbau, Kraftwerksbau, Schiffsbau etc.

    Es kommt dabei auch auf das medium an, die Strömungsgeschwindigkeit, den Leckkanal etc.

    Die testen wohl mit helium, was dann wohl flüchtiger ist als reiner Sauerstoff (als Reinstgas).


    Hier geht es jetzt um eine reine Undichtigkeit an sich. Aber ich würde auch mal vermuten, das wenn im Inneren ein höherer Druck herrscht wie drum herum, auch wenn es nur ein kleiner Unterschied ist, das nach Innen hin auch noch mlas abdichtet, weil ja dann sonst der niedrigere Druck, gegen den etwas höheren Druck ankommen müsste. So machen es ja auch die Stinkreichen bei ihren Auto Mussen. da herrscht im Ausstellungsraum ein leichter überdruck, damit nix von Aussen rein kommt, über Türspalten etc.

  • So wie ich das gelesen habe gilt das im Behälterbau, Kraftwerksbau, Schiffsbau etc.

    Es kommt dabei auch auf das medium an, die Strömungsgeschwindigkeit, den Leckkanal etc.

    Die testen wohl mit helium, was dann wohl flüchtiger ist als reiner Sauerstoff (als Reinstgas).

    Denke das hier Helium deshalb genommen wird , wegen Schutzgas Funktion , und Sauerstoff wäre hier ein Brandbeschleuniger , und Natürlich wegen Chemischer Reaktion, Temperatur Ausdehnung ect

    gab mal ne Zeit d Habens Bei Autoreifen mit Helium Füllung geworben , Heute Stickstoff (billiger)Tabelle kinetischer Durchmesser von Molekülen und Edelgasen.jpeg

    Tipischer UR-BAYER

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