Elektra Beckum 160 / 30T -mangelnde Schweissleistung-

      Elektra Beckum 160 / 30T -mangelnde Schweissleistung-

      Hallo zusammen,

      habe bei obigen Schweißgerät relative schlechte Schweißleistung.
      Nachdem ich alle Kontakte mit Kontaktspray behandelt habe, das Massekabel und Masseklemme gesäubert habe,
      ist es schon besser aber immer noch nicht zufriedenstellend.

      Was mir aufgefallen ist:
      Wenn ich nach Schweißen den Brenner wieder ansetze kommt es zu immer einem Funken zwischen Schweißdraht und Werkstück,
      obwohl ich den Taster am Brenner noch nicht betätigt habe. Scheint also noch irgendwie Saft auf der Anlage zu sein.

      hat jmd. einen Tipp für mich was das sein könnte?

      Danke!
      Hallo,
      1) eine mögliche Ursache bei diesem Fehlerbild ist ein Defekt (kaputte Diode) im Gleichrichter.
      Geht der Lichtbogen während des Schweißes immer wieder aus?
      2) Die Serie 170/30 ist mit einer Einschaltstromdämpfung ausgestattet. Ich nehme an, dass das auch bei der 160/30 Serie der Fall ist. Im Prinzip sind hier der Primärwicklung zwei Leistungswiderstände vorgeschalten, die nach ca. 50-80ms mittels Relais überbrückt werden. Auch so ein Teil, dass defekt werden kann - der liebe Kondensator,
      der als kapazitiver Vorwiderstand für den Gleichrichter dient, der wiederum einen Elektrolykondensator läd und der wiederum das Überbrückungsrelais zum anzehen bringt.

      Lichtbogenjunkie schrieb:

      Wenn ich nach Schweißen den Brenner wieder ansetze kommt es zu immer einem Funken zwischen Schweißdraht und Werkstück

      Der Grund dafür ist das Entladen der Kondensator(en) , die im Ausgangszweig geschalten sind. Der/Die Kondensator(en) ist/sind dafür da, damit der Lichtbogen im Nulldurchgang nicht ausgeht.
      1) Stell ein Bild von dem Schweißergebnis ein.
      2) Bau den Gleichrichter aus und unterziehe diesen einer optischen Prüfung. Sehr oft sieht man da schon die defekten Dioden.
      Gruß