eine Mindestdehnung von 20% bei basischen Stabelektroden

      eine Mindestdehnung von 20% bei basischen Stabelektroden

      Servus Ihr Schweißextremisten,

      wer hat Lust und kann mir mal erklären welche Bedeutung die Bezeichnung "eine
      Mindestdehnung von 20% bei basischen Stabelektroden" hat?
      Das dies ein Wert bezüglich der Zähigkeit ist verstehe ich. Aber wie kann ich mir
      die 20% bildlich vorstellen. <X
      20% von was?

      Mfg
      WIG König
      Servus,
      das bezieht sich auf einen Zugversuch:



      In dem Fall als Epsilon-7 bezeichnet, bildlich bedeutet das, dass man die Bruchstücke nach dem Zugversuch zusammen hält, die Länge misst und die Längenänderung im Vergleich zur Ausgangslänge der Zugprobe (ohne den dickeren Spannbereich) prozentual auf die Ausgangslänge bezieht.
      Bspw.:
      - Ausgangslänge der Probe 100 mm
      - Zerrreißen, Bruchstücke aneinander Legen, neue Länge 120 mm
      - -> Längenänderung um 20 mm (neue Länge - Ausgangslänge = 120 mm -100 mm)
      - ->Prozentual auf Ausgangslänge bezogen 20 % Dehnung (Längenänderung / Ausgangslänge = 20 mm / 100 mm)
      schöne Grüße
      Tommy
      Also bei diesen Zugversuchen werden immer genormte Proben verwendet. Es geht diesbezüglich darum welche Spannungen der Werkstoff aushält bevor er sich plastisch verformt (Streckgrenze) und wann seine max. Belastung erreicht ist bevor der Werkstoff bricht/versagt (Zugfestigkeit). Bei deinen Stabelektroden geht es halt um die Belastung der Schweißnaht, welche natürlich selber unter Zug-Spannungen steht und natürlich um die zu verbindenen Werkstoffe, welche ebenfalls Eigenspannungen vorweisen. Wenn ich also eine hoch Zugbelastete Konstruktion schweißen will, brauche/verwende ich natürlich ein Schweißzusatzwerkstoff welcher elastisch bleibt und die Spannungen aushält.
      Mit freundlichen Grüssen
      Gernoth