Unterschiedliche Blechstärken verschweißen MAG

      Unterschiedliche Blechstärken verschweißen MAG

      Hallo zusammen

      ich bin neu hier im Forum und muss sagen das ist ne tolle Sache wie man von den Erfahrungen profitieren kann. Ich bin Schweissanfänger und will nun meine Werkbank auf Rollen stellen und dazu an den Seiten ein L-Profil (100*30*5) verschweißen. Das Blech der Werkbank besteht in den Ecken aus L-Profilen und an der Seite ist es ganz nach unten gezogen über die ganze Tiefe der Bank. Daher möchte ich über die 86cm Tiefe aum beiden Seiten ein LxProfil verschweißen wobei die 100mm Seite auf der Unterseite sein soll, daran werden dann die Rollen angeschraubt. Nun wird das ja eine überlappende Naht mit sehr unterschiedlichen Blechstärken. Ich habe eine mag Schweissmaschine von ntf mit 250A, bin mir aber unsicher wie ich vorgehen soll. Habt ihr schon so was gemacht? Wie bekommt man bei so unterschiedlichen Werkstücken eine gute Versch,elzung hin? Die Suche hat leider nichts zutage gefôrdert, daher bin ich gespannt auf eure Erfahrungswerte.

      liebe Grüsse Beat c045.gif]
      Servus,

      das Blech der Werkbank wird so 1...2 mm haben nehm ich mal an?

      Das eine ist, auch wenn das 5 mm Material mit einem dünneren verschweißt wird muss genug Hitze da sein damit daran kein Bindefehler entsteht, also die Geräteeinstellung am dickeren Material orientieren, als Richtwert so 140...150 A.

      Dann ist natürlich noch der andere Aspekt dass man das dünnere Blech ja nicht löchern will.
      Also beim schweißen die Hitze nicht wie in vielen Fällen üblich symetrisch einbringen sondern mehr auf das dickere Material halten. Kann auch helfen die Schweißgeschwindigkeit etwas zu erhöhen.

      Ein weiterer Punkt: Es ist höchstwahrscheinlich nicht erforderlich das Profil das aufgesetzt werden soll über die ganze Länge zu verschweißen, alle 100 mm ein Hefter mit 20...25 mm wird wahrscheinlich ausreichen, das verhindert zum einen dass sich die Werkbank stärker verzieht, zum anderen wirkt auch das dem Durchbrennen des dünneren Blechs entgegen
      schöne Grüße
      Tommy
      Vielen Dank für die Antwort, sehr hilfreich.
      das L- Profil hat sogar 6mm Stärke habe ich gesehen und es ist wirklich sehr sehr robust, ich glaube das verzieht sich nicht so schnell.

      Ich verstehe ehe sehr gut was du meinst. Ich muss irgendwie noch anderes Material auftreiben um das zu üben und die richtige Dosierung anzustellen. Um ehrlich zu sein ich habe bisher nur immer symmetrisch geschweißt, also Kehlnat usw. ich kann deine Überlegungen nachvollziehen, aber vielleicht kann mir jemand noch genauer beschreiben wie man asymmetrisch Schweissen kann und dabei ausr ich end Festigkeit reinbekommt. Setzt man da eher am dickeren Werkstück an und verschiebt erst zum dünneren wenn das Schmelzbad schon vorhanden ist?
      ich sehe genau die zwei großen Probleme wie von Dir beschrieben:

      entweder brate ich in das dünne Blech ein Loch
      oder mein Schmelzbad bleibt nur auf der Oberfläche des L-Profils und dringt nicht ausreichend ein.

      schon in mal wer was ähnliches gebrutzelt?

      leibea00 schrieb:


      schon in mal wer was ähnliches gebrutzelt?


      Ja, ständig. :D




      Was willst Du denn noch? ?(

      Mach's wie von Tommy und von Dir beschrieben.
      Brenner am besten mit beiden Händen geführt, dann möglichst Schweißhelm nutzen... 8)
      Am dicken Teil ansetzen, zum dünneren Teil "rüberlaufen lassen". Diese Position halten und Naht ziehen.
      Am besten, wie schon beschrieben, mit Unterbrechungen.
      Am Probestück ausprobieren!
      Einstellung ggf. anpassen.

      Das wird schon. g018.gif
      Und - üben, üben, üben... sprechende_015.gif


      BW JePunT337
      (Jeder Punkt 'ne Tonne)