Fächer/Lamellenschleifscheibe wieder "schärfen"

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      Ich beantworte mal die schon etwas ältere Frage.

      - Je nach Aufgabe ist es wichtig, die richtige Körnung zu wählen. Muss viel Material abgetragen werden, beginnt man mit einer gröberen Lamellenscheibe.

      - Viel Druck vermeiden. Denn durch große Anpressdruck setzt sich die Lamellenscheibe zu und schärft sich nicht mehr selbst. Bei Stahl sollten nur minimale Anlauffarben entstehen, besser gar keine. Und glühen sollte es beim schleifen auf keinen Fall.

      Die Lamellenscheiben sollten über die ganze Fläche benutzt werden. Somit wird vermieden das sich nur die Kante der Scheibe abnutzt, viele schleifen nicht aufliegend, sondern benutzen quasi die Spitze / Kante der Scheibe.

      Zum Vergleich-> einen guten Handwerker erkennt man an der Abnutzung seiner Werkzeuge. Man sieht oft Handbügelsägen bei denen das Sägeblatt nur in der Mitte abgenutzt ist. Ein guter Handwerker nutz das Sägeblatt auf der ganzen Länge.

      Die Lamellenscheiben können wenn sie mit Schleifstäuben zugesetzt sind, mit einer Bürste von innen nach aussen freigebürstet werden. Ich verwende dafür eine harte Kunststoffbürste. Den Winkelschleifer bitte vorher ausschalten :)

      Zum Schluß fäll mir noch ein: Ich bewege den Winkelschleifer oszillierend. Also immer etwas im Kreis. Dadurch verringere ich die Wärmeeinbringung auf einer Stelle.

      Wer mehr wissen will kauft sich mein Buch: achtungironie.gif

      Professionell mit Lamellenscheiben schleifen

      Gruß
      Dirk
      Frohes Schaffen !

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      Ich sehe in der Praxis immer wieder Leute die Arbeiten mit einer Fächerscheibe ausführen für die eigentlich eine Schruppscheibe gedacht ist. Da kann man meist auch reden wie man will. Die meisten sind da beratungsresistent.


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